Laufen statt schlemmen? So verbringt Dynamos Sapina die Feiertage
Dresden - Die Dynamos genießen ihre letzten Urlaubstage. Am Freitag ist wieder Trainingsauftakt. Da wird Thomas Stamm (42) seine Jungs noch nicht bis aufs Letzte fordern, das wird dann erst im Türkei-Camp der Fall sein. Dort soll und wird die Basis für eine erfolgreichere Rückrunde gelegt werden. Doch auch in der freien Zeit geht es nicht ohne Bewegung - wie Vinko Sapina (30) im Podcast Schwarz-Gelb erzählt.
Die Jungs haben Trainingspläne mitbekommen, müssen sich täglich ihre Pulsuhren umlegen und die Laufschuhe schnüren.
Wichtig zu Weihnachten rund um die Feiertage, wo speisetechnisch ordentlich aufgetischt wurde. Stamm will am Freitag nicht bei null beginnen.
Sapina erzählt zum Beispiel, wie so ein kroatisches Weihnachtsfest abläuft: "Mit viel Essen. Da steht das ganze Haus voll. Da muss man schon aufpassen, dass man nicht drei, vier Kilo in den wenigen Tagen zunimmt", wie er lachend sagt.
Von daher ist Laufen ein Muss. Und das ist nicht ohne. "Der entspannte Lauf ist 5:15 Minuten auf den Kilometer", so der 30-Jährige: "Und dann gibt es die Intervallläufe mit 4:20 Minuten auf den Kilometer." So auf zehn Kilometer in etwa kommen die Dynamo-Profis pro Tag.
"Du kannst laufen, wann du willst. Du hast die Pulsuhr, da werden alle Daten gespeichert. Da kann keiner tricksen, aber das will auch keiner. Da ist wichtig, das ist die Basis", lächelt der geborene Ulmer, der über die Feiertage daheim ist und auch dort seine Läufe absolviert.
Dynamo Dresden: Vinko Sapina bevorzugt das Laufband
Zwei Besonderheiten gibt es da bei Sapina. Er geht gleich früh laufen - auf dem Laufband. "Da hat man dann noch den ganzen Tag. Aber ich denke mir da schon ab und zu: Boah, krass, gar keinen Bock gerade. Aber es ist meistens so, wenn man ankommt, hat man ein gutes Gefühl."
Und immer mit Kopfhörern und Musik auf den Ohren. "Ich höre dann kroatische Lieder oder lasse meine R'n'B-Playlist laufen oder Deutsch-Rap."
Und warum Laufband im Gym? "Es ist angenehmer für die Gelenke. Aus der Kalten auf dem Asphalt ist nicht so meins. Früher hat mich das komplett wahnsinnig gemacht, auf dem Laufband zu laufen. Aber wenn man draußen läuft, verfällst du ab und zu in Gedanken, wirst langsamer oder schneller. Auf dem Laufband kannst du das Tempo einstellen", so Sapina.
Da wir schon beim Tempo sind: Sapina weiß, dass Dynamo Gas geben muss. Vier Punkte gilt es aufzuholen auf einen Nichtabstiegsplatz. Und das möglichst schnell.
Titelfoto: Lutz Hentschel

