Sonne für die Seele: Dynamo-Verteidiger Boeder spürt wieder die Lust

Antalya (Türkei) - Gefühle sind so eine Sache! Jeder hätte gern nur die schönen und positiven, aber Lukas Boeder (28) & Co. haben nach der Aufstiegsparty im Sommer zuletzt nur die negativen zu spüren bekommen. Umso wichtiger war für Dynamos Abwehrspieler die Winterpause …

Lukas Boeder (28) kann wieder lächeln: Der Abwehrmann hat im Urlaub neue Energie getankt.  © Lutz Hentschel

"Ich bin da eher so, dass ich gut zwischen privat und beruflich unterteilen kann. Aber nichtsdestotrotz tut es einfach gut, komplett runterzufahren. Dann auch jede Menge Vitamin D zu tanken. Das tut einfach allgemein der Seele gut, weil das halbe Jahr natürlich nicht optimal war", erklärt Boeder.

Er gibt zu: "Das merkst du natürlich auch an der Seele, dass das jede Woche so ein bisschen grummelt. Deswegen tat der Urlaub auf jeden Fall gut und es hat auch geklappt. Ich verspüre jetzt einfach die positive Energie und ja, es macht dann auch wieder Lust und Laune, Gas zu geben."

Der Innenverteidiger muss es vielleicht noch ein bisschen mehr. 16 der 17 Zweitligapartien hat der 28-Jährige absolviert. Er gehörte zur Stamm-Abwehr, die eben auch 34 Gegentore kassiert hat.

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"Schwierig", muss Boeder zugeben, als er zu seiner Leistung befragt wird: "Ich bin natürlich froh, dass ich viel spielen konnte. Nichtsdestotrotz ist es nicht schön, dass die Mannschaft nicht viel Erfolg hatte. Und dann nimmt man sich selber natürlich auch viel in die Pflicht, wenn man viel spielt und es am Ende des Tages nicht hinbekommt."

"Aber ich sehe meine Hinrunde auch nicht als schlecht an. Sondern ich würde schon sagen, dass ich gezeigt habe, dass es auf dem Niveau funktioniert und dass ich da gut für die Mannschaft arbeiten kann."

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Lukas Boeder hat "große Hoffnung"

Lukas Boeder (r.) gehörte in der Hinrunde zum Stammpersonal.  © Lutz Hentschel

Boeder hat "Lust auf mehr", muss sich aber gegen die neue Konkurrenz mit Erst- und Europapokal-Erfahrung durchsetzen. Denn Thomas Keller (26) ist nicht gekommen, um sich auf die Bank zu setzen.

"Konkurrenz belebt immer und zwingt einen, noch mehr aus der Komfortzone rauszukommen", macht Boeder klar. "Dementsprechend bin ich jetzt auch froh drum. Bei den anderen Transfers genauso. Jetzt müssen sich alle wieder strecken und straffen, so kommen wir wahrscheinlich noch mal mehr zu diesem einen oder anderen Prozent, das wir brauchen."

Und dann gibt es im Sommer vielleicht doch wieder dieses positive Gefühl: "Ich habe große Hoffnung. Die Hinrunde sieht natürlich, wenn man die Fakten anguckt, kacke aus. Aber grundsätzlich gibt die einem nicht so ein schlechtes Gefühl. Dementsprechend müssen wir da einfach dran zehren, an diesen positiven Sachen und versuchen, dass da jetzt noch mehr positive Momente dazukommen. Das Ziel ist für mich definitiv möglich. Ich bin da guter Dinge."

Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Schalke 04 17 22:10 37
2 SV 07 Elversberg 17 31:15 34
3 SV Darmstadt 98 17 29:17 33
4 SC Paderborn 07 17 28:18 33
5 Hannover 96 17 30:22 29
6 Hertha BSC 17 21:16 28
7 1. FC Kaiserslautern 17 29:21 27
8 1. FC Nürnberg 17 19:23 22
9 Karlsruher SC 17 25:33 22
10 VfL Bochum 1848 17 23:22 21
11 Holstein Kiel 17 20:22 20
12 SC Preußen Münster 17 22:26 20
13 Eintracht Braunschweig 17 20:29 20
14 Arminia Bielefeld 17 27:24 19
15 1. FC Magdeburg 17 21:29 17
16 Fortuna Düsseldorf 17 15:27 17
17 SpVgg Greuther Fürth 17 26:44 15
18 SG Dynamo Dresden 17 24:34 13

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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