Dynamo-Kapitän Hartmann will (noch) nicht aufgeben und setzt alles auf die Karte Kiel!

Dresden - Das verflixte 7. Jahr! Marco Hartmann ist seit 2013 im Verein, jetzt droht dem 32-Jährigen nach 2014 der zweite Abstieg mit Dynamo Dresden. 
Da schlug's zum ersten Mal im Dresdner Tor ein...
Da schlug's zum ersten Mal im Dresdner Tor ein...  © Friso Gentsch/dpa

Der dienstälteste Spieler hat sich nach dem klaren 0:4 in Bielefeld zur Situation geäußert.

Er will noch nicht aufgeben, setzt alles auf eine Karte und diese heißt Sieg am Donnerstag in Kiel.

Marco Hartmann zum Gefühl eines möglichen Zweitliga-Abschieds...

"In der ersten Hälfte konnten wir uns noch dagegenstemmen. Wir hatten auch zwei, drei Möglichkeiten, aber der Gegner war besser, klar. Bielefeld hat eine brutale Qualität. Und dann muss man einfach sagen, in der Verfassung, in der wir gerade sind, ist das nicht unser Kaliber."

Zur komplizierten Verfassung, dem Rhythmus, dem Tabellenstand und der Unruhe im Verein...

"Das ist eine Mischung aus allem, machen wir uns nichts vor. Aber damit will ich auch nicht anfangen. Dieser Spielplan ist ein absoluter Wahnsinn. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. So, jetzt gibt es drei Spiele, wo die Gegner in ähnlichen Tabellenregionen stehen wie wir, ein bisschen weiter vorn. Bevor nicht alles vorbei ist, alles reinhauen und dann geht es am Donnerstag weiter."

Die Bielefelder Fans feierten eine spontane Aufstiegsparty.
Die Bielefelder Fans feierten eine spontane Aufstiegsparty.  © Friso Gentsch/dpa
Marco Hartmann (M.) hat bei Dynamo schon viel erlebt - wahrscheinlich droht ihm auch der zweite Abstieg.
Marco Hartmann (M.) hat bei Dynamo schon viel erlebt - wahrscheinlich droht ihm auch der zweite Abstieg.  © Friso Gentsch/dpa

Dynamo Dresdens Marco Hartmann weiß, dass es "brutal schwer" wird, will aber nicht aufgeben

Arminia-Coach Uwe Neuhaus (l.) jubelt mit Andreas Voglsammer.
Arminia-Coach Uwe Neuhaus (l.) jubelt mit Andreas Voglsammer.  © Friso Gentsch/dpa

Zu Uwe Neuhaus und seiner Mannschaft...

"Eine Mannschaft, wie man es von Uwe kennt, die den Ball laufen lässt, die den Gegner lockt. Die natürlich auch ein brutales Selbstvertrauen hat. Hier spielt jeder am absoluten Limit. Wir natürlich gar nicht, wir stehen genau auf der anderen Seite. Die große Waffe, die hier noch dazukommt: Sie sind mit langen Bällen genauso gefährlich wie mit dem Flachpassspiel. Das macht es für dich schwer."

Zum Glauben an drei Siege in drei Spielen und den Klassenerhalt...

"Naja, so wie ich mich gerade fühle, natürlich nicht. Aber wir haben bis Donnerstag drei Tage Zeit. Es ist brutal schwer, wir brauchen drei Siege, das ist klar, um da unten herauszukommen. Drei Siege, wann haben wir das zum letzten Mal gemacht? Aber jetzt aufzugeben, jetzt zu sagen, boah, wir fahren nach Kiel und das Ding ist vorbei. Das ist gar nicht meine Art und Weise. Lass' und das Spiel in Kiel vornehmen, diese Partie gewinnen. Und wenn du das gewinnst, dann hast du wieder ein bisschen Hoffnung."

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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