Dynamo-Noten gegen Bayreuth: Zig Chancen versiebt, ungewohnt viele Fehler

Dresden - Die schöne Serie von zwölf Partien ohne Niederlage ist gerissen. Ein Fakt, der nicht hätte sein müssen. Zehn Großchancen reichten nur zu einem Tor. Schon zuletzt haderte Dynamo Dresden mit der Chancenverwertung, konnte die Spiele aber immer wieder ziehen. Beim 1:2 gegen Bayreuth fiel das den Schwarz-Gelben auf die Füße. Daher sind die TAG24-Noten eher bescheiden.

Drei Dynamos aus der Startelf, die heute fahrig und fehlerhaft wirkten. Jonathan Meier (2.v.l.), Eigentorschütze Paul Will (2.v.r.) und Tim Knipping (rechts). Torhüter Stefan Drljaca (Mitte) war bei den Gegentreffern schuldlos.
Drei Dynamos aus der Startelf, die heute fahrig und fehlerhaft wirkten. Jonathan Meier (2.v.l.), Eigentorschütze Paul Will (2.v.r.) und Tim Knipping (rechts). Torhüter Stefan Drljaca (Mitte) war bei den Gegentreffern schuldlos.  © Lutz Hentschel

Stefan Drljaca: Gleich zu Beginn zweimal (3./4.) stark, hatte danach kaum noch etwas zu tun und holte die Kugel dennoch zweimal aus dem Netz. Schuld daran war er nicht - TAG24-Note: 3.

Max Kulke (bis 78.): Dynamos Eier legende Wollmilchsau durfte diesmal auf der rechten Seite der Viererkette ran. Machte in Durchgang eins ein auffälliges Spiel mit guten Flanken und Pässen. In der zweiten Hälfte allerdings viel zu schludrig. Sein Fehlpass leitete das 0:2 ein - Note: 4.

Jakob Lewald: Sein Stellungsfehler an der Mittellinie begünstigte das 0:1. Wirkte nicht so souverän wie zuletzt, agierte mitunter zu fahrig und unentschlossen - Note: 4.

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Tim Knipping (bis 67.): Hatte früh (3.) das 1:0 auf dem Kopf, den muss er fast machen. Stand hinten gut, kämpfte wie gewohnt, konnte aber nicht alle Lücken schließen. Verlor zudem das Laufduell gegen Alexander Nollenberger vorm 0:2 (58.) - Note: 4.

Jonathan Meier: Die linke Seite der Viererkette ist Dynamos Problem, das Meier derzeit nicht lösen kann. Viele Fehlpässe, unruhig, hektisch und selten konsequent im Zweikampf. Auch nach vorn zu fehlerhaft - Note: 5.

Claudio Kammerknecht war der beste Dresdner gegen Bayreuth

Ahmet Arslan (vorn) traf spät zum Anschlusstreffer, vergab aber auch einige gute Möglichkeiten.
Ahmet Arslan (vorn) traf spät zum Anschlusstreffer, vergab aber auch einige gute Möglichkeiten.  © Lutz Hentschel

Ahmet Arslan: Hat drei Großchancen (21./24./76.) ausgelassen, das kennt man vom ihm nicht. Traf dann doch noch (87.). Nicht der gewohnte Lenker und Denker, auch mit dem einen oder anderen Fehlpass zu viel - Note: 3.

Paul Will: Bis zu seinem Eigentor (37.) war er gut im Spiel. Doch der unglückliche Treffer zog ihm komplett den Stecker. Kämpfte zwar vorbildlich, hatte aber ungewohnte Fehler im Passspiel dabei - Note: 4.

Claudio Kammerknecht: Der beste Dresdner an diesem Tag! Kniete sich voll rein, räumte ab, was ging. Rückte später in die Innenverteidigung, auch da souverän. Nur an die Standards kam er dieses Mal nicht heran - Note: 2.

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Jakob Lemmer (bis 59.): Blasser Auftritt. Kam kaum an seinem Gegenspieler vorbei, blieb auch ohne jeder Torgefahr. Aber das muss man dem Jungen auch einmal zugestehen - Note: 4.

Stefan Kutschke: Ein Kopfball (2.) und viel Kampf. Ackerte, rannte, versuchte Lücken zu reißen, stand aber immer wieder auf verlorenem Posten. Wird ihn aber nicht umwerfen - Note: 4.

Christian Conteh (bis 67.): Kam in der ersten Hälfte permanent an seinem Gegenspieler Nico Moos vorbei, dem wurde fast schon schwindlig von all den Finten und Tricks. Was aber in der Endkonsequenz herauskam, ist deutlich zu wenig. Hatte drei Treffer auf dem Fuß - Note: 3.

Panagiotis Vlachodimos (ab 59.): Kam direkt nach dem 0:2, sorgte für frischen Schwung, war durch seine Schnelligkeit kaum zu stellen. Er traf aber bei seinen Dribblings ab und an die falsche Entscheidung - Note: 3.

Jonas Oehmichen (ab 67.): -

Akaki Gogia (ab 67.): -

Manuel Schäffler (ab 87.):

Titelfoto: Lutz Hentschel

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