Dynamo-Noten gegen Braunschweig: Der Beste stand im gegnerischen Tor

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Braunschweig - Die 1:2-Niederlage ist auf einen ganz einfachen Nenner zu bringen: Die Eintracht wollte es einfach mehr. Braunschweig kratzte, biss, hatte Schaum vorm Mund. Dynamo wollte schön spielen, wehrte sich viel zu spät, erst nach dem 0:2. Der verschossene Elfer von Stefan Kutschke passte ins Bild. So muss der Klassenerhalt weiter warten - vielleicht nur bis zum Sonntag auf dem Sofa. Die TAG24-Noten.

Beim 0:1 konnten die SGD-Spieler nur noch hinterherschauen.
Beim 0:1 konnten die SGD-Spieler nur noch hinterherschauen.  © Andreas Gora/dpa

Tim Schreiber: Erledigte in einem hektischen Spiel alles mit Ruhe und Gelassenheit. Bei den Gegentreffern war er machtlos - TAG24-Note: 3

Jonas Sterner: Agil auf seiner Seite, suchte immer wieder den Vorwärtsgang. Machte ein gutes Spiel, nur seine Flanken kamen nicht - Note: 3

Lukas Boeder: Rutschte für den erkrankten Friedrich Müller in die Startelf. Stand solide, konnte vieles schon im Ansatz klären - Note: 3

Vor Duell mit Dynamo: Feurige Aussagen vom Braunschweig-Coach!
Dynamo Dresden Vor Duell mit Dynamo: Feurige Aussagen vom Braunschweig-Coach!

Thomas Keller (bis 45.): Köpfte vorm 0:1 (20.) Flick den Ball genau vor die Füße, der traf mit dem ersten Braunschweiger Torschuss. Musste einen harten (ungeahndeten) Ellbogencheck (37.) gegen den Kopf einstecken. Bis zur Pause ging es weiter, danach nicht mehr. Sah nach Gehirnerschütterung aus - Note: 3

Alexander Rossipal: Solide Partie auf seiner linken Seite, war oft Sieger gegen Fabio Kaufmann. Im Spiel nach vorn aber oft zu zaghaft - Note: 4

Kofi Amoako (bis 58.): Konnte nicht jede Lücke schließen, wirkte anfangs übernervös. Biss sich dann rein, war trotzdem nicht sein bestes Spiel - Note: 4

Stefan Kutschke verschießt Elfmeter, Vincent Vermeij verzweifelt an Ron-Thorben Hoffmann

Die Dynamo-Offensive fand am Samstag ihren Meister in Ron-Thorben Hoffmann (2.v.l.).
Die Dynamo-Offensive fand am Samstag ihren Meister in Ron-Thorben Hoffmann (2.v.l.).  © Andreas Gora/dpa

Robert Wagner: Lieferte sich ein Privatduell mit Lino Tempelmann. Die beiden Ex-Freiburger schenkten sich nichts, das war knüppelhart. Agierte mit Ball am Fuß umsichtig und klar - als einer der ganz wenigen an diesem Tag. Bei ihm blieb auch eine Szene hängen, an der der Braunschweiger Wille zu sehen war. Er angelte sich einen Ball am Boden (78.), sofort stürzten vier Gelbe auf ihn drauf. Ein zweiter Dresdner war nicht zu sehen. Hatte zweimal das 2:2 (90./90.+4) auf dem Fuß - Note: 2

Niklas Hauptmann (bis 77.): Versuchte alles, kämpfte und marschierte. Er konnte aber nicht die gewohnten Akzente setzen. Verzettelte sich oft und diskutierte ungewöhnlich häufig - Note: 4

Jason Ceka (bis 69.): Der auffälligste Dresdner im ersten Durchgang. Hatte zig gute Aktionen, gefiel mit seinem Spiel. War durch seinen Reichtum an Tricks selten zu stellen. Aber wie so oft, er brachte die Situationen nicht zu Ende. In der zweiten Hälfte abgetaucht - Note: 3

Verschossener Elfmeter und Alu-Pech! Dynamo verpasst sicheren Klassenerhalt in Braunschweig
Dynamo Dresden Verschossener Elfmeter und Alu-Pech! Dynamo verpasst sicheren Klassenerhalt in Braunschweig

Vincent Vermeij: Hatte 60 Sekunden nach dem 0:1 die Riesenchance zum Ausgleich. Seine Direktabnahme fischte Ron-Thorben Hoffmann, mit ganz, ganz großem Abstand bester Braunschweiger, stark weg. Ansonsten wenig ins Spiel eingebunden. Holte in der zweiten Hälfte den Elfmeter heraus - Note: 3

Ben Bobzien: Der erste Durchgang lief nahezu komplett an ihm vorbei, hatte kaum Aktionen, rannte sich immer wieder fest. Im zweiten Durchgang agiler, aber weit weg von seiner Normalform. Muss kurz vor Schluss aus sieben Metern frei vorm Tor das 2:2 machen (90.+5) - Note: 4

Claudio Kammerknecht (ab 46): Er bekam erst einmal zig Bälle hin gespielt, um Sicherheit zu gewinnen. Bei der ersten gefährlichen Aktion kam er aber gegen Faride Alidou (51.) einen Schritt zu spät, der erzielte das 2:0 für die Eintracht - Note: 4

Stefan Kutschke (ab 58.): Dynamo und die Elfmeter, der zweite verschossene in Folge. Er war knallhart geschossen und gar nicht so schlecht. Aber Ron-Thorben Hoffmann, der schon beim Anlauf genau auf die Ecke spekulierte, war besser. Erzielte den Anschluss (86.) per Kopf, der zu spät kam - Note: 3

Konrad Faber (ab 69.): -

Jakob Lemmer (ab 69.): -

Tony Menzel (ab 77.): -

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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