Dynamo-Noten gegen Düsseldorf: Zweimal die Fünf! Glänzen kann bei SGD-Rückschlag keiner
Düsseldorf - Ab sofort wird wieder gezittert, weil Dynamo Dresden vor einem einzige Fortunen erzittert ist. Der Mann trug Rosa, heißt Florian Kastenmeier und ist Torhüter bei Düsseldorf. Er, nur er, zog seine Mannschaft aus dem Sumpf und Dynamo direkt wieder hinein. Beim 3:1-Sieg bereite er den ersten Treffer vor und parierte danach mehrfach überragend. Wobei Dynamo auch Slapstick-Einlagen dabei hatte. Die TAG24-Noten.
Tim Schreiber: Stand nach einer Woche wieder im Kasten, konnte an den Gegentoren nichts, aber auch gar nichts machen. Im Gegenteil, verhinderte gegen Cederic Itten (40.) noch vor der Pause den dritten Gegentreffer. Stark auch bei dessen Kopfball (68.). An ihm lag es nicht. - Note: 3
Jonas Sterner: Auf seiner Seite passierte nicht viel. Eigentlich in der Defensive ein gutes Zeichen. Aber er blieb auch im Vorwärtsgang blass. Konnte dem Spiel keinerlei Impulse geben. - Note: 4
Julian Pauli: Macht in der ersten Halbzeit einen soliden Job, hatte es aber nicht so schwer, weil nicht zu viel auf ihn zukam. Ließ sich vorm 0:3 (54.) von Itten viel zu leicht austanzen. Auch er bekam dieses Leichtfertige nicht vom Schuh. - Note: 4
Thomas Keller: Gedankliche Schaltpause nach elf Minuten. Ließ sich von einem flachen Abschlag von Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier (!) übertölpeln. Stand nicht bei Cedric Itten, der fast von der Mittellinie allein aufs Tor zulaufen und treffen konnte. Beim 0:3 verlor er Luca Raimund aus den Augen. Kein gutes Comeback, sein schwächster Auftritt bei Dynamo. Ihm fehlte die Spielpraxis. - Note: 5
Alexander Rossipal: Auch er ließ sich einmal von Kastenmeier überrumpeln. Bei dessen zweiten Pass auf Itten rettete ihn Schreiber. Hielt sonst seine Position, schlug gute Flanken. Aber derzeit fehlt ihm der Punch. - Note: 4
Kofi Amoako (bis 63.): Verwurschtelt er sich nicht bei seinem Solo (7.), kann das Spiel eine andere Richtung nehmen. War zwar fleißig, doch das Kompromisslose fehlte ihm diesmal. Brachte keine Ruhe in die Aktionen. - Note: 4
Robert Wagner: Muss den Anschluss zum 1:2 machen (31.). Die Hand von Kastenmeier verhinderte das. War auf Achse, kurbelte an. Doch im Gegensatz zu seinen Einsätzen zuvor konnte er die Richtung der Partie nicht beeinflussen. - Note: 3
Dynamo Dresden konnte weder vorne noch hinten überzeugen
Niklas Hauptmann: Alle Angriffe liefen mehr oder weniger über ihn. Er hatte Ideen, sorgte stets für ein optisches Übergewicht seiner Mannen. Nur veredelt konnte nix werden. - Note: 3
Jason Ceka (bis 63.): Fleißig, agil, aber ohne den nötigen Druck in all seinen Aktionen. Viel zu halbherzig und ohne die nötige Power. So war er zu oft leichte Beute für die Düsseldorfer. - Note: 5
Vincent Vermeij (bis 78.): Begann stark, hatte sofort gute Aktionen. Doch mit zunehmender Spieldauer tat er sich schwer, in Erscheinung zu treten. - Note: 4
Ben Bobzien: Erneut der Auffälligste in vorderster Front. Er erarbeitete sich seine Chancen, war kaum zu halten. Aber am Ende verzettelte er sich zu oft - oder scheiterte an Kastenmeier. - Note: 3
Jakob Lemmer (ab 63.): Erzielte zumindest den Ehrentreffer. Zeigte, dass der Trainer auf ihn zählen kann - Note: 3
Luca Herrmann (ab 63.): Was willst du beim Stand von 0:3 noch ändern? Er passte sich an, konnte keine Akzente mehr setzen - Note: 3
Stefan Kutschke (ab 73.): -
Konrad Faber (ab 73.): -
Christoph Daferner (ab 78.): -
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Titelfoto: IMAGO / Sven Simon

