Dynamo-Verteidiger Keller selbstkritisch: "Das darf mir einfach nicht passieren, das ist zu billig"

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Dresden - Nach zwei Spielen verletzungsbedingter Pause kehrte Thomas Keller bei Fortuna Düsseldorf wieder in die Innenverteidigung von Dynamo Dresden zurück. Beim 1:3 war es ein unglückliches Comeback des 26-Jährigen. Gerade beim ersten Gegentor ließ es er sich von einem langen Ball von Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier (28) düpieren.

Thomas Keller (26, l.) ließ Cedric Itten (29, r.) nach nur wenigen Minuten laufen, der machte das schnelle 1:0 gegen Düsseldorf.
Thomas Keller (26, l.) ließ Cedric Itten (29, r.) nach nur wenigen Minuten laufen, der machte das schnelle 1:0 gegen Düsseldorf.  © IMAGO / Sven Simon

Nach der Partie stellte er sich den Medien und war dabei grundehrlich.

TAG24: Thomas, können Sie die Szene vor dem 0:1 noch mal schildern?

Thomas Keller: "Wir wussten eigentlich, dass der Gegner solche Bälle spielen kann. Ich versuche im ersten Moment noch hinzukommen, aber habe keinen optimalen Abdruck und komme dann nicht mehr richtig ran. Am Ende läuft er alleine aufs Tor zu - das darf mir einfach nicht passieren. Das ist zu billig. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht."

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TAG24: Sie waren in der Situation zusammen mit Julian Pauli in Überzahl. Was hätte besser laufen müssen?

Keller: "Normalerweise ist klar: Einer geht auf den Ball, der andere sichert ab. Das haben wir in der Szene nicht gut gelöst, das wurde auch in der Halbzeit angesprochen."

TAG24: Gerade Kastenmeier machte mit seiner Leistung und seiner Körpersprache das Treiben auf dem Rasen verrückt. Kann man als Mannschaft darauf Einfluss nehmen und ihn irgendwie ausbremsen?

Keller: "Schwer. Er ist ein Top-Torhüter in der 2. Liga, hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben viel versucht, aber er hat die Bälle gehalten. Vorne kann man den Jungs keinen großen Vorwurf machen."

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Ein Comeback hatte sich die Leihgabe vom 1. FC Heidenheim anders vorgestellt.
Ein Comeback hatte sich die Leihgabe vom 1. FC Heidenheim anders vorgestellt.  © IMAGO / Sven Simon

TAG24: Woran hat es dann am Ende gelegen?

Thomas Keller: "Vielleicht ein bisschen mehr Präzision im Abschluss, ein bisschen mehr Entschlossenheit und vielleicht auch das nötige Quäntchen Glück. Das hat einfach gefehlt."

TAG24: Das wäre in Düsseldorf die große Chance gewesen, den Sack schon zuzumachen. Wird das nächste Spiel gegen Kaiserslautern daheim zum "Abstiegsfinale"?

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Keller: "Das sind eher Begriffe aus den Medien. Für uns geht es einfach darum, wichtige Punkte zu holen. Jedes Spiel zählt im Kampf um den Klassenerhalt."

TAG24: Noch kurz zu Ihnen. Wie sieht es persönlich aus, wann hat es sich entschieden, dass Sie wieder spielen können?

Keller: "Die Woche war kurz, aber ich konnte eigentlich alles mitmachen. Dann hatte ich schnell das Gefühl, dass reichen könnte, dass ich spielen könnte. Alles andere hat der Trainer entschieden."

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Titelfoto: IMAGO / Sven Simon

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