Dynamos Pauli will nicht nur Tore verhindern: "Der Thomas Keller macht es ja gut vor"

Dresden - Wild war das Hinspiel, und auch am Sonntag (13.30 Uhr) hält Julian Pauli (20) im Wildpark eine "wilde Partie" durchaus für möglich. Dynamos Innenverteidiger hat sich dafür sogar etwas ganz Besonderes vorgenommen - vor allem aber soll es nicht wieder drei Gegentore geben.

Nach seinem Kopftreffer auf Schalke musste Julian Pauli (20) aussetzen.
Nach seinem Kopftreffer auf Schalke musste Julian Pauli (20) aussetzen.  © IMAGO/DeFodi Images

"Ich habe das mir ehrlich gesagt jedes Spiel auch vorgenommen, da mal ein Ding reinzuhauen. Der Thomas Keller macht es ja gut vor. Ich hoffe, dass das jetzt mein Fall sein wird, dass ich bald ein Tor schießen werde", erklärt Pauli auf die Frage, wenn er denn endlich mal sein erstes Saisontor schießen will und Dynamos Fans auch seinen Nachnamen mal lautstark brüllen dürfen.

"Kommt ja jetzt drauf an. Wenn ich gegen Karlsruhe treffen sollte, leider nicht." Ein Tor wäre trotzdem gut, vielleicht ja nach einer Standardsituation - gern auch per Kopf. Der ist auch wieder völlig intakt, wie ja bereits die Partie zuletzt gegen den SV Darmstadt gezeigt hat. Die zwei Partien zuvor gegen Hannover und Elversberg hatte er verpasst.

"Es war echt was Wildes bei mir letztes Jahr gewesen mit vier Monaten Pause. Und da ist man noch mal ein bisschen vorsichtiger. Ich habe mir auch ein oder zwei Gedanken darüber gemacht, ob das was Längeres ist. Aber ich hatte nicht so schlimme Symptome wie damals, deswegen war ich mir sicher, dass es wieder schneller geht."

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Ersatzmann Friedrich Müller (20) hatte es stark gemacht - findet auch Pauli. Aber Dynamos Erfolgs-Innenverteidiger-Duo wird auch in Karlsruhe wieder parat stehen.

SGD-Innenverteidiger Julian Pauli will an die Leistung vom Darmstadt-Spiel anknüpfen

Defensiv-Zweikämpfe und Tore verhindern sind die Kernaufgabe von Julian Pauli (l.). Aber er will mehr.
Defensiv-Zweikämpfe und Tore verhindern sind die Kernaufgabe von Julian Pauli (l.). Aber er will mehr.  © Lutz Hentschel

Mit Keller, Pauli & Co. gab's in sieben Rückrundenspielen nur sieben Gegentore. In der Hinrunde waren es im Schnitt pro Spiel noch zwei.

"Wir können uns jetzt nichts für kaufen. Das müssen wir bis zum Ende der Saison so durchziehen. Dann kann man glücklich darüber sein", so der 1,90-Meter-Hüne.

"Aber bis jetzt machen wir es ganz gut. Und da müssen wir weiter daran arbeiten, dass dann auch die Null steht. Aber wir wissen, was für eine Wucht die mitbringen, auch zu Hause", macht Pauli mit Blick auf den KSC klar.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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