Dynamos zwei unterschiedliche Hälften: "Wir kennen die Statistik!"

Dresden - 21 Punkte nach Führungen verspielt - ärgerlich! Meist eine bessere erste als zweite Hälfte - ärgerlich! Dynamo könnte längst weg sein von den Abstiegsrängen. Da aber - furchtbar alte Fußballer-Regel - ein Spiel 90 Minuten geht, müssen die Dresdner noch Punkte sammeln. Vier Siege sollten mindestens noch her, besser fünf.

Alexander Rossipal (29) wünscht sich zwei gleichstarke Halbzeiten.
Alexander Rossipal (29) wünscht sich zwei gleichstarke Halbzeiten.  © Lutz Hentschel

Den Anfang mit einem konstant guten wie erfolgreichen Spiel über die volle Distanz könnte die SGD am Sonntag daheim gegen Münster machen. Das wäre wichtig.

Würde nur die erste Halbzeit gespielt, wäre die SGD mit 40 Punkten auf dem Weg in die Bundesliga. Nur mit den zweiten 45 Minuten wäre man mit 19 Punkten als Vorletzter auf dem direkten Weg wieder zurück in die 3. Liga.

Das ist eine ordentliche Diskrepanz: "Ja, wir kennen die Statistik. Und wir versuchen, Lösungen dafür zu bekommen. Und dann schauen wir mal, dass wir am Sonntag damit anfangen", hat Alexander Rossipal (29) die Hoffnung, dass es gegen die Preußen 90 Minuten rundläuft.

Thomas Keller erkennt fehlende Balance bei Dynamo

Das 3:3 in Karlsruhe durch Marvin Wanitzek (l.). Dresden spielte beim KSC eine starke erste und erneut eine schwächere zweite Hälfte.
Das 3:3 in Karlsruhe durch Marvin Wanitzek (l.). Dresden spielte beim KSC eine starke erste und erneut eine schwächere zweite Hälfte.  © dpa/Marc Schüler

Aber was ist das mit der zweiten Hälfte? "Was uns in der zweiten Halbzeit oftmals so ein bisschen abgeht, ist so die Balance, gerade wenn wir in Führung sind. Wann gehen wir aufs Tor, wann vielleicht ziehen wir uns mal ein bisschen zurück? Das fehlt uns so ein bisschen", sagt Abwehrchef Thomas Keller (26):

"Da müssen wir dran arbeiten, dass wir wie in der ersten Halbzeit die richtige Balance im Spiel haben."

Es ist ja aber auch nicht so, dass Dynamo gar keine zweiten Hälften kann. Die Aufholjagd in Schalke fällt einem da als gutes Beispiel ein, wobei spielerisch die erste auch besser war. Aber in der zweiten fielen nach dem 0:2 die beiden Tore.

Deshalb will Dynamos Stamm nicht von Sechs-Punkte-Spiel gegen Münster reden
Dynamo Dresden Deshalb will Dynamos Stamm nicht von Sechs-Punkte-Spiel gegen Münster reden

Beim 2:1 gegen Düsseldorf traf Dynamo auch in der zweiten Hälfte durch Vincent Vermeij (31) zum 2:0 und war bis zum Anschluss dominant. Es geht also.

Trotzdem wurmt es die Spieler: "Das ist so ein Punkt, wo wir auf jeden Fall dran arbeiten müssen. Aber das machen wir. Und ich bin zuversichtlich für die nächsten Spiele, dass es da auch in der zweiten Halbzeit besser wird", powert Keller.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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