Dynamo-Noten gegen Lautern: Wagner ackert, Vermeij trifft! Verdienter Lohn für harte Arbeit
Dresden - Es müssen nicht immer viele Tore sein! Dynamo Dresdens 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern war nicht nur aufgrund der Temperaturen schwer erarbeitet. Er war am Ende auch genauso hochverdient und ein ganz großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die TAG24-Noten.
Tim Schreiber: Auffälligste Szene war ein langer Ball auf Niklas Hauptmann (13.) zu Dresdens lange Zeit bester Gelegenheit. Bei den wenigen Gäste-Chancen musste er nicht eingreifen. Bis auf eine Faustabwehr (52.) absolut sicher. TAG24-Note: 2
Jonas Sterner: Der letzte Sprint (90.+3) tat mit Sicherheit richtig weh, aber er war notwendig, sonst hätte Wekesser nach langem Ball wohl eine bessere Position für seine letztlich ungefährliche Hereingabe gehabt. Keine guten Standardsituationen. Mit 32,95 km/h der schnellste Dynamo. Note: 3
Thomas Keller: Vermutlich einer der leichteren Arbeitstage für den Innenverteidiger. Feierte sich selbst (89.), nachdem er einen Einwurf rausgeholt hatte, weil er wusste, dass mit ihm als Abwehrchef nichts anbrennt. 13 gewonnene Zweikämpfe sind Bestwert. Note: 2
Friedrich Müller: Kurzfristiger Startelf-Einsatz, nachdem Julian Pauli beim Aufwärmen muskuläre Probleme bekommen hatte. Aber man weiß ja bereits, dass den Youngster gar nichts juckt. In der 10. Minute erst geschlafen, dann noch gut gegen Berisha repariert. Im zweiten Durchgang von Bassette (72.) noch mal im Strafraum vernascht, aber Nebenmann Keller war da. Note: 3
Alexander Rossipal: Im ersten Durchgang mitunter etwas schlampig am Ball, aber mit 32,89 km/h in den ersten 45 Minuten noch schnellster Dresdner. Schaltete sich häufig umsonst mit vorn ein, aber Bobzien übersah ihn mehrfach. Nicht beim 1:0 (68.), denn da konnte er perfekt zum Tor auflegen. Note: 2
Robert Wagner: Für ihn muss Sportboss Sören Gonther im Sommer über die Schmerzgrenze gehen. Seine Ballgewinne, seine Übersicht, die Meter, die er macht, sind unfassbar wichtig. Nur die Abschlüsse können noch besser kommen – siehe der in der 15. Minute über das Gehäuse. Note: 1
Phänomen Vincent Vermeij ist zur Stelle
Kofi Amoako (bis 86.): Zur Pause mit neun gewonnenen Zweikämpfen Bestwert auf dem Platz, aber auch mit ein, zwei Unsauberkeiten am Ball. In Durchgang zwei weniger auffällig. Szenen-Applaus für seine Grätsche (84.) an der Seitenlinie gegen Bassette. Bekam allerdings auch Gelb. Note: 3
Niklas Hauptmann (bis 79.): Unzufrieden mit so einigen Schiedsrichter-Entscheidungen, ließ sich davon aber wie ein echter Leitwolf nicht runterziehen. Ging die schmerzhaften Wege, eroberte Bälle, war der Ausgangspunkt zum 1:0. Hätte aber selbst (13.) allein vor Keeper Krahl schon treffen können. Note: 2
Jason Ceka (bis 65.): Unglücklich ist wohl das richtige Wort für seine 65 Minuten gegen den FCK. Immer, wenn man dachte, es könnte mit ihm gefährlich werden, lag der Ball entweder auf seinem schwachen Fuß oder er rannte sich fest. Note: 4
Vincent Vermeij (bis 79.): Das Niederlande-Phänomen! Häufig im Spiel nicht ganz sauber, kaum Abschlüsse, aber im richtigen Moment eben doch da. In der 68. Minute netzte er eine scharfe Rossipal-Hereingabe zum 1:0 ein. Sein neuntes Saisontor. Note: 2
Ben Bobzien (bis 86.): Richtig viele gute Szenen, aber seine Abschlüsse (24./33./38.) nicht konsequent genug aufs Tor gebracht. Besser daher, dass er vorm 1:0 mal nicht ins Dribbling ging, sondern auf Rossipal legte. Note: 2
Jakob Lemmer (ab 65.): Sorgte nach seiner Einwechslung wieder für die ein oder andere Belebung, aber im Gegensatz zum Düsseldorf-Spiel gab’s kein eigenes Tor. In der 90.+2 Minute hatte er durchaus die Gelegenheit dazu. Note: 3
Luca Herrmann (ab 79.): -
Christoph Daferner (ab 79.): -
Nils Fröling (ab 86.): -
Lukas Boeder (ab 86.): -
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Exklusive News rund um die SGD
- Spielberichte, Transfers & Hintergrundinfos
- Jederzeit abbestellbar
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel

