Fans vom Dresdner SC von Dynamo-Anhängern angegriffen?

Dresden - "Nach dem Spiel griffen circa fünf bis sechs schwarz gekleidete, vermummte Personen ungefähr 15 Anhänger des Dresdener SC an. Die Angreifer schlugen und traten ihre Opfer und entwendeten Fanschals sowie eine Fahne", war am Montag im Polizeibericht zu lesen. Diese Nachricht bringt DSC-Fußball-Chef Marcus Zillich auf die Palme.

Rückblick: Während des Spiels brannten die DSC-Schals, nach dem Regionalliga-Spiel gab's Ausschreitungen. Marcus Zillich (r.) hat genug davon. (Archivbilder)
Rückblick: Während des Spiels brannten die DSC-Schals, nach dem Regionalliga-Spiel gab's Ausschreitungen. Marcus Zillich (r.) hat genug davon. (Archivbilder)  © Montage: Lutz Hentschel

"Das muss doch mal aufhören, dass Spieler von uns bepöbelt und Fans angegriffen werden", sagt der 51-Jährige.

Er vermutet hinter dem Angriff am Wochenende im Rahmen des Landesklasse-Duells SV 1910 Edelweiß Rammenau gegen den Dresdener SC 1898 Dynamo-Anhänger.

"Sie werden sich nicht kenntlich gemacht haben, aber dass nach 20 Jahren einer unserer Fans mit einem Kieferbruch im Krankenhaus liegt, kann doch nicht sein", schimpft Zillich.

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Er geht davon aus, dass der Ursprung in der Vergangenheit liegt - 1. September 2002. Damals eskalierte die Feindschaft zwischen Dynamo und dem DSC in einer Straßenschlacht nach dem torlosen Regionalliga-Spiel.

"Ich will endlich in die Zukunft schauen und möchte, dass es aufhört, dass unsere Fans angegriffen werden", so Zillich.

"Dynamo ist die Nummer eins der Stadt, wir konzentrieren uns auf den Nachwuchs und möchten unsere Männer-Mannschaft in der Landesliga langfristig etablieren."

Titelfoto: Montage: Lutz Hentschel

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