Dresden - Die eine Sache, die nicht fehlen darf? Das Tablet natürlich! Eine (zugegeben nicht ganz so repräsentative) Umfrage bei zwei Dynamo-Kickern ergab, das Video- und Unterhaltungsutensil darf im Sommertrainingslager in Windischgarsten nicht fehlen.
"Damit ich auch immer ein bisschen Serien schauen kann. Ich bin einer, der gerne gute Serien und Filme guckt", gesteht Brooklyn Ezeh (25), der sich im "Dilly – Das Nationalpark Resort" ein Zimmer mit Kaan Inanoğlu (20) teilen wird.
Vincent Vermeij (31) hätte als einer der "Alten" dagegen sogar das Anrecht auf ein Einzelzimmer gehabt, hat aber abgelehnt. Er will wie schon in der Türkei mit Luca Herrmann (27) ein Zimmer teilen. "Ein paar andere Jungs wollen gerne allein sein, aber es hat Spaß gemacht mit Luca. Wir sind uns ähnlich, beide ganz ruhig. Und reden dann auch trotzdem noch viel im Zimmer", erklärt der Niederländer.
Und: "Natürlich schlafe ich am besten zu Hause. Aber ich kann auch nichts sagen über das Hotel, über die Betten dort, weil ich letztes Jahr noch nicht mit war. Ich habe aber gute Sachen gehört, also bin ich gespannt. Anscheinend ist die Lage geil und das Hotel soll sehr schön sein. Also bin ich sehr gespannt und habe Bock, mit den Jungs mal wegzugehen."
Natürlich darf beim 31-jährigen Angreifer das Tablet nicht fehlen, denn der abendliche Anruf bei der Frau und den beiden Töchtern ist Pflichtsache. "Die werde ich schon vermissen, deswegen muss das schon sein. Aber mit dem Training sollte das passen", so Vermeij.
Denn das steht in Oberösterreich noch immer im Vordergrund. Wie schon im Vorjahr sollen dort von Donnerstag bis zum 23. Juli die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt werden.
Dynamo-Trainingscamp: Erst Kraftraum, dann Fußball
Am Donnerstagabend erst wird der Dynamo-Tross ankommen, morgen früh geht's wie immer mit einer Einheit im Kraftraum los, ehe es am Nachmittag auf den Rasen geht.
Zur Trainingsanlage und wieder weg geht's für Vermeij & Co. mit dem Fahrrad. Für den Niederländer doch kein Problem, oder?
"Ja, aber ich habe schon gehört, dass es nicht so leicht ist, dass es schon hoch und runter geht. In Düsseldorf hatten wir immerhin E-Bikes", gesteht er. "Ich bin nicht ein riesiger Fahrradfan, aber ich bin in Holland immer Fahrrad gefahren. Aber da ist alles flach."
Für die Fahrt zum heimischen Trainingszentrum reicht die Leidenschaft zumindest nicht mehr. "Mein Fahrrad steht im Abstellraum. Um da hinzukommen, muss ich am Auto vorbei", scherzt der Stürmer über die Wahl zu seinem bevorzugten Verkehrsmittel.
Aber vielleicht kommen ja auf den Straßen in Windischgarsten wieder alte Gefühle hoch und eine neue Leidenschaft erwacht.