K-Block bleibt gegen Darmstadt zu! DFB weist Dynamo-Berufung zurück

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Dresden - Der Einspruch ist gescheitert! Der DFB hat die Berufung von Dynamo Dresden gegen das Urteil wegen der schweren Ausschreitungen am Karsamstag gegen Hertha BSC zurückgewiesen. Damit bleibt die K-Blocksperre für das erste Heimspiel der Saison gegen Darmstadt 98 bestehen.

Am Karsamstag eskalierte die Situation zwischen Anhängern von Dynamo Dresden und Hertha BSC. Der DFB weist nun die Berufung der SGD erneut zurück.
Am Karsamstag eskalierte die Situation zwischen Anhängern von Dynamo Dresden und Hertha BSC. Der DFB weist nun die Berufung der SGD erneut zurück.  © Imago / Jan Huebner

Schon am Sonntag, dem 16. August, müssen die Blöcke K1 bis K5 gegen die Lilien geschlossen bleiben.

Für ein weiteres Heimspiel wurde der Zuschauer-Teilausschluss zur Bewährung ausgesetzt, die SGD hatte mit ihrem Einspruch gehofft, auch die Sperre gegen Darmstadt in eine Bewährungsstrafe umwandeln zu können.

Für den DFB war das aber keine Option: "Das Beschießen von Menschen mit Feuerwerkskörpern kann nicht ansatzweise hingenommen werden. Ebenso stellt das massenhafte Betreten des Innenraums, das eine Fortsetzung des Spiels unmöglich macht, einen Eingriff in den Wettbewerb dar, der unter allen Umständen verhindert werden muss", sagte Oskar Riedmeyer, Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts, zur Bestätigung des Urteils.

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Bei den Krawallen beim Flutlichtspiel gegen die Alte Dame waren Fans beider Lager in den Stadioninnenraum eingedrungen und hatten sich gegenseitig mit Pyrotechnik beschossen. Die Partie musste lange unterbrochen werden, insgesamt wurden 17 Menschen verletzt.

Dynamo Dresden scheitert mit Gang vor DFB-Bundesgericht

Zahlreiche Menschen waren in den Stadioninnenraum eingedrungen.
Zahlreiche Menschen waren in den Stadioninnenraum eingedrungen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Daraufhin verurteilte das DFB-Sportgericht Dresden per Einzelrichterurteil nicht nur zu der Blocksperre, sondern auch zu einer Geldstrafe in Höhe von 91.200 Euro und strengeren Sicherheitsauflagen bei den nächsten Duellen der beiden Klubs.

Dynamo Dresden hatte nach dem ursprünglichen Urteil vom 20. Mai Berufung eingelegt, in einem ersten Verfahren in Frankfurt Anfang Juni war die Sperre aber bereits bestehen geblieben. Nun scheiterte auch der Gang vor das Bundesgericht.

Nichtsdestotrotz hat Schwarz-Gelb noch nicht vollständig aufgegeben. "Die SGD prüft nun das Urteil in der Gesamtheit der Begründung und wägt etwaige weitere Schritte ab. Hierzu informiert der Verein zu einem späteren Zeitpunkt", teilte der Verein als Reaktion auf die erneute Niederlage vor Gericht mit.

Titelfoto: Imago / Jan Huebner

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