Müller zahlt Lehrgeld: Wie steckt das Dynamo-Juwel seine Pech-Wochen weg?

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Dresden - Eigentor in Heidenheim, zwei, drei unglückliche Aktionen in Kiel, Elfmeter und die Ampelkarte in Hannover - Innenverteidiger Friedrich Müller (20) muss derzeit viel einstecken. Er zahlt Lehrgeld. Einige junge Spieler können daran zerbrechen, Dynamos Trainer Thomas Stamm (43) sieht bei "Friede" die Gefahr gar nicht.

Friedrich Müller (20, h.) legte in Hannover Husseyn Chakroun (21). - Elfer und Gelb.
Friedrich Müller (20, h.) legte in Hannover Husseyn Chakroun (21). - Elfer und Gelb.  © dpa/Swen Pförtner

Am Freitag muss er zum ersten Mal von der Tribüne aus zuschauen. Achtmal von Beginn an und zweimal eingewechselt in dieser noch jungen Saison - Müller legt bisher eine mehr als solide Spielzeit aufs Parkett.

Das Eigengewächs hat sich festgespielt in der Stamm-Elf, gehört zu den Stabilsten im Dynamo-Team. Auch im DFB-Pokal glänzte der 20-Jährige, legte Altmeister Edin Dzeko (40) an die Kette. Aber da waren eben auch die Wackler.

Im besten Fall sagt man, machen einen genau jene Fehler stärker. Im schlechtesten können diese auch verunsichern.

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"Die Gefahr sehe ich bei ihm nicht", sagt Stamm auf Nachfrage. "Er hat sehr stabile Leistungen gezeigt. Das Eigentor nehme ich mal komplett raus. Das ist jedem schon einmal passiert, selbst den allerbesten Spielern."

"Und wenn man jetzt die Elfmeter-Situation sieht. Da gibt es ja noch ein paar Aktionen zuvor. Ihm das eins zu eins zuzuschreiben, das sehe ich nicht", nimmt der Trainer seinen Jüngsten in Schutz.

Friedrich Müller hat trotz Rückschlägen gut trainiert

Wenig später sah Friedrich Müller von Schiri Felix Weller (31) die Ampelkarte.
Wenig später sah Friedrich Müller von Schiri Felix Weller (31) die Ampelkarte.  © IMAGO/DeFodi Images

Nachwirkungen hat das laut Stamm keine bei "Friede" verursacht, er hat in dieser Woche ordentlich trainiert. "Ich sehe ihn sehr klar, sehr selbstbewusst, sehr fleißig. Von daher glaube ich nicht, dass dies etwas mit ihm macht", so Stamm.

Zumindest nichts Negatives. Wie man ihn in dem knappen Jahr jetzt bei den Profis gesehen hat, macht ihn das eher stärker.

Er wird aus dem Spiel der Vorwoche lernen und sich das Positive noch herausziehen. Zudem wird er am Freitag sehen, dass es als Tribünengast weit weniger Spaß macht als auf dem Rasen.

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Swen Pförtner, IMAGO/DeFodi Images

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