Nach dem Dynamo-Jahr 2022 will Stefan Kutschke "vieles anders und besser machen"

Dresden - Das Jahr 2022 findet seinen Abschluss. Für viele ist der Jahreswechsel auch immer ein Neuanfang - auch für Stefan Kutschke (34): "Nicht nur ich werde froh sein, wenn das Dynamo-Jahr 2022 zu Ende ist. Im neuen Jahr heißt es, vieles anders und auch besser zu machen."

Dynamos Hoffnung für den Sturm: Stefan Kutschke (34) will dafür sorgen, dass im neuen Jahr alles besser wird.
Dynamos Hoffnung für den Sturm: Stefan Kutschke (34) will dafür sorgen, dass im neuen Jahr alles besser wird.  © Lutz Hentschel

Nach seiner vollen Rückkehr ins Mannschaftstraining blickt der Stürmer noch ein Stück optimistischer in die Zukunft. Im Trainingslager an der türkischen Mittelmeerküste musste der 34-Jährige mitunter noch passen.

Zweikämpfe waren nur wenige möglich. "Der Arzt hat gemeint, wenn noch mal jemand drauf tritt, ist der Zeh wieder gebrochen", so Kutschke.

Aufgrund der Verletzung von Manuel Schäffler (33) ist er quasi die einzige noch verbliebene echte Sturmspitze von Dynamo Dresden und gerade wieder rechtzeitig zurück: "Man ist immer ein bisschen wehleidig, wenn man von außen zugucken und ein separates Programm machen muss. Jetzt ist es ein bisschen ein Engpass. Wir hoffen, dass es bei Manuel nicht so lange dauert, haben aber noch ein paar Alternativen."

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Kutschke bleibt positiv, auch im neuen Jahr will er allzu negative Gedanken oder Stimmen von außen nicht zulassen. 2022 war ihm "vieles zu negativ und immer alles schlecht" - auch noch im Dezember.

"Es wurde gemeint, dass wir im Trainingslager ja alle nur Urlaub machen", so Dynamos Vize-Kapitän. "Es ist eine Gesellschaft geworden, da weiß ich nicht, ob man dem anderen noch etwas gönnt, und ob das honoriert wird, was man da macht."

Das Jahr 2022 lief auch für Stefan Kutschke nicht wie erhofft. 2023 soll einiges besser werden.
Das Jahr 2022 lief auch für Stefan Kutschke nicht wie erhofft. 2023 soll einiges besser werden.  © Lutz Hentschel

"Wir schließen das Jahr jetzt ab und haben die Seuche weg"

Stefan Kutschke (l.) ist endlich wieder bei 100 Prozent und kann im Training Gas geben.
Stefan Kutschke (l.) ist endlich wieder bei 100 Prozent und kann im Training Gas geben.  © Lutz Hentschel

Kraft tankt "Kutsche" bei seiner Familie: "Die tut immer gut. Wenn jemand was anderes sagt, ist vielleicht was nicht ganz in Ordnung."

Natürlich verbringt er auch Silvester im kleinen Kreis. "Ich habe ja inzwischen eine Tochter, da geht das nicht mehr so wie früher mit dem Feiern." Ein Jahreswechsel sei ohnehin "kein Anlass, bei dem ich sage: Da freue ich mich richtig drauf."

Auch das Feuerwerk überlässt Kutschke inzwischen anderen. Früher sei er mal "verrückt danach" gewesen. Vor null Uhr geht es aber noch nicht ins Bett. "Ich bin ja noch keine 70, ganz so schlimm ist es nicht", scherzt er.

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Vielleicht klappt's ja aber mal wieder mit dem Feuerwerk auf dem Platz? Kutschke will natürlich auch die beiden Vorbereitungsspiele am Dienstag gegen den FSV Zwickau und am Samstag gegen Miedz Legnica "positiv angehen".

"Der Trainer spricht da immer schon von Wettkampf, jeder will sich zeigen." Kutschke möchte das auch: "Wir schließen das Jahr jetzt ab und haben die Seuche weg. Auf ein gutes Jahr 2023!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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