Neustart nach Seuchenjahr! Dynamo-Keeper Bethke ist zurück und will voll angreifen

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Dresden - Beim 14:0 in Bautzen durfte sich Dynamo Dresdens Torhüter Elias Bethke (23) erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Zwar stand er schon einmal bei einem internen Test gegen Zwickau zwischen den Pfosten, sonst aber nicht. Jetzt steht für ihn nach zwei schweren Verletzungen innerhalb von elf Monaten fest: Das Seuchenjahr ist vorüber. "Ich bin bei 100 Prozent, ich will die Vorbereitung nutzen."

Nach einer langen Verletzungspause kann Elias Bethke (23, rechts) endlich wieder nach vorne blicken.
Nach einer langen Verletzungspause kann Elias Bethke (23, rechts) endlich wieder nach vorne blicken.  © Lutz Hentschel

Im August 2025 verletzte er sich beim Erstrundenspiel im DFB-Pokal von Energie Cottbus gegen Hannover 96 beim Warmmachen schwer - Muskel-Sehnenriss im hinteren Oberschenkelbereich.

Als er im Januar nach Dresden kam, war er nahe dran an den 100 Prozent, dann setzte ihn eine hartnäckige Bauchmuskelverletzung außer Gefecht. "Es wurde einfach nicht besser. Da hat es am Ende auch keinen Sinn gemacht, noch etwas zu probieren. Wir haben gesagt, ich greife in der neuen Saison an. Jetzt hält der Bauch."

Auch wenn er in Bautzen nichts zu tun bekam, war es für ihn wie eine Erlösung. "Ich freue mich einfach, Fußball spielen zu können. 3500 Zuschauer hier, das war schon ein geiles Gefühl. Ich hoffe, da kommt mehr", will sich der 23-Jährige nun für Höheres empfehlen. Bei Stand heute fünf Torhütern gar nicht so einfach.

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"Wir haben fünf gute Jungs, jeder auf seine eigene Art. Jeder will sich von seiner besten Seite zeigen und dann schauen wir mal, wer spielt", will er sich keinen Druck machen.

SGD-Torhüter Bethke: Gesundheit ist das Wichtigste

Nach allem ist für den 23-Jährigen klar: Erst die Gesundheit, dann der Rest.
Nach allem ist für den 23-Jährigen klar: Erst die Gesundheit, dann der Rest.  © Lutz Hentschel

Die lockere Art hat er sicher aus diesem Seuchenjahr mitgenommen: "Ich habe gelernt, auf den eigenen Körper zu hören. Wenn man spürt, dass da irgendetwas ist, dann erstmal aussetzen anstatt weitermachen. Gesund durchs Leben zu gehen ohne Schmerzen ist das Wichtigste. Das habe ich mitgenommen", erklärt Bethke:

"Ich hatte zuvor nie irgendeine Verletzung. Ich habe immer gedacht, das geht von sich aus. In dem Jahr habe ich gelernt, das Gesundheit im Allgemeinen das Wichtigste im Leben ist."

Wie recht er doch damit hat. Geholfen hat ihm in seiner schweren Zeit auch sein bester Kumpel Jonas Böhmert, der seit einem Jahr für die "U21" von Dynamo spielt. Beide wurden in der Cottbuser Jugend ausgebildet.

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"Das hat es mir einfacher gemacht. Das war schon gut. Dass er jetzt oben mit dabei ist, ist toll", freut sich Bethke. Und noch begeisterter wäre er, wenn er nun auf Dauer gesund und fit bleiben würde.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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