Dresden - Wer sich die TV-Tabelle der 2. Bundesliga für die Saison 2026/2027 anschaut, der sieht gravierende Unterschiede. Rein aus der sportlichen Säule bekommt Dynamo laut Sport-Bild 8,9 Millionen Euro überwiesen. Der Verein erklärt allerdings auf Nachfrage, dass es deutlich weniger sei. Dennoch sind die Unterschiede innerhalb der Liga gewaltig.
Die Gelder berechnen sich aus einer Fünf-Jahres-Wertung heraus. Ausschlaggebend ist, wie lange ein Verein in welcher Liga gespielt hat und wie er sportlich abgeschnitten hat.
Dresden liegt auf Rang 16 des Rankings, da noch drei Jahre 3. Liga in der Wertung stehen. Nur die beiden Aufsteiger Cottbus und Osnabrück bekommen weniger TV-Geld.
Auf der anderen Seite bekommen die drei Absteiger in die 2. Liga das meiste Geld. Nach 39 Jahren Bundesliga erwischte es im Mai den VfL Wolfsburg. Er ist der Krösus, bekommt nach Angaben des Sport-Magazins 24,2 Millionen Euro, also fast das Dreifache von Dynamo.
Für den VfL sind es dennoch 26,2 Millionen weniger als noch im Oberhaus. Heidenheim folgt mit 21,7 Millionen auf Rang zwei, St. Pauli ist Dritter mit 20,3 Millionen. Allein diese Zahlen zeigen: Die 2. Bundesliga ist finanziell eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Dynamo bekommt auch über die Nachwuchsregel Geld
Die sportliche Säule ist jedoch nur ein Teil. Dynamo bekommt auch über die Nachwuchsregel Geld, das in dieser Tabelle noch nicht aufgeschlüsselt ist.
Da geht es um die Einsatzzeiten der "U23"-Spieler. Und da konnte Dresden in der Vorsaison einiges vorweisen. Julian Pauli, Friedrich Müller (beide 20), Jonas Oehmichen (22), Tony Menzel (21), Ben Bobzien, Robert Wagner (beide 23) und Tim Schreiber (24) fielen alle noch in diese Regelung.