"Paco" ist wieder da! Die fünf Gründe seiner Dynamo-Liebe

Dresden - Pascal Testroet (31) kehrt am heutigen Samstag zum vierten Mal nach Dresden zurück. Zweimal mit dem FC Erzgebirge Aue, einmal mit dem SV Sandhausen und nun kommt er mit dem FC Ingolstadt 04. Warum der Stürmer die sächsische Landeshauptstadt immer noch liebt, hat er in dieser Woche im Podcast "Rasengeflüster" erzählt.

Pascal Testroet (31, M.) im Vorjahr mit Sandhausen gegen Heinz Mörschel (25, l.) und Michael Akoto (24). Er schoss das Tor zum 1:0-Sieg für den SVS.
Pascal Testroet (31, M.) im Vorjahr mit Sandhausen gegen Heinz Mörschel (25, l.) und Michael Akoto (24). Er schoss das Tor zum 1:0-Sieg für den SVS.  © Lutz Hentschel

Von 2015 bis 2018 spielte "Paco" bei Dynamo Dresden, erzielte in 60 Spielen immerhin 21 Tore und stieg 2016 mit der SGD in die 2. Bundesliga auf.

Über Aue und Sandhausen ging es für ihn nun nach Ingolstadt. Er kommt gern wieder, er wurde noch nie ausgepfiffen im Rudolf-Harbig-Stadion. Das zeigt seinen Status bei den Fans.

"Ich freue mich unfassbar auf die Stadt, freue mich darauf, dieses Feeling aufzusaugen", sagte Testroet im "Rasengeflüster".

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Fünf Gründe nennt der 31-Jährige für seine Liebe zu Dresden: "Wir sind aufgestiegen. Ich habe zu der Zeit meine Frau geheiratet, unsere erste Tochter ist hier geboren. Ich habe mein erstes Zweitligaspiel in Dresden gemacht. Und: Ich hatte hier meine erste schwere Verletzung, aus der ich gestärkt herausgekommen bin", nannte er seine Punkte für seine Dresden-Liebe.

Am 1. Spieltag der Saison 2017/18 prallte er im Heimspiel gegen den MSV Duisburg mit Keeper Mark Flekken (29), der heute niederländischer Nationaltorhüter ist, zusammen.

Pascal Testroet traf letztes Jahr für den SV Sandhausen gegen Dynamo Dresden

Testroet zog sich einen Totalschaden im Knie zu, musste acht Monate pausieren. Er kam nur auf sieben Spiele und ging nach der Saison nach Aue.

Trotzdem will "Paco" seiner Liebe am heutigen Samstag wehtun. Das schaffte er bereits im Vorjahr mit Sandhausen. Durch sein Tor gewann der SV in Dresden mit 1:0.

Er rechnet erneut mit einem engen Spiel, "bei dem es nicht viele Torchancen geben wird".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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