Warum Dynamo genau der richtige Schritt für Junior-Wolf Neininger ist

Dresden - Bei der Pressing-Übung neben Friedrich Müller (20) eingeteilt, jede Menge Ballkontakte im Aufbau und nach dem Training fleißig das Material einsammeln: Till Neininger (19) musste schnell ankommen. Jetzt will und muss Dynamo Dresdens elfter Neuzugang auch einen starken Eindruck hinterlassen.

Nicht nur nach dem Training soll sich Till Neininger (20, rechts) ordentlich einbringen.  © Jens Maßlich

"Er bringt eine starke körperliche Präsenz und Zweikampfstärke sowie eine für sein Alter sehr gut ausgeprägte Übersicht im Spielaufbau mit", beschreibt Dynamo-Sportboss Sören Gonther (39) die Leihe vom VfL Wolfsburg.

Der 19 Jahre alte Innenverteidiger komplettiert seit Dienstag das Innenverteidiger-Quartett der SGD, soll beim Ligakonkurrenten der Wölfe Einsatzzeit sammeln.

"Für seine nächsten Schritte ist es entscheidend, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen", betont VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler (39) auf der Wölfeseite. "Dynamo Dresden bietet ihm dafür ein sehr gutes Umfeld. Zudem verfügt der Klub über eine 'U21'-Mannschaft, die wie wir auch an der Bundesliga Talent Series teilnimmt. So ist sichergestellt, dass Till unabhängig von seinem Einsatzbereich regelmäßig auf einem hohen Niveau Erfahrungen sammeln kann."

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1,88 Meter bringt der Junioren-Nationalspieler (24 Länderspiele) als Gardemaß mit. Er muss sich mit Dynamos Senkrechtstarter der Vorsaison, Friedrich Müller (20), um jede Minute duellieren. Die ersten Eindrücke aber sollen passen.

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Dynamo-Angreifer Vermeij mit gutem Gefühl bei Neuzugang Neininger

Der erste Eindruck passt: Dynamos Vincent Vermeij (32, 2.v.l.) hat bei Neininger "ein gutes Gefühl".  © Lutz Hentschel

"Ich fand es gut", gestand Stürmer Vincent Vermeij nach der öffentlichen Einheit am Dienstag. "Wenn man so jung ist, zu so einem ambitionierten Verein wie Dynamo geht, dann macht man das nicht einfach so. Bisher machen alle Transfers einen positiven Eindruck. Deswegen habe ich auch bei ihm ein gutes Gefühl, wenn er noch so jung ist. Anscheinend hat er das bei Wolfsburg sehr gut gemacht. Ich bin gespannt, was er noch mehr zu bieten hat und was er für ein Typ ist."

Reden durfte der elfte Neuzugang noch nicht, aber Routinier Vermeij und seine Kollegen werden ihn sicherlich schnell auftauen lassen.

"Das ist eine Mannschaftssache, aber wir Älteren werden schon versuchen, die Neuen auch etwas an die Hand zu nehmen und ihnen zeigen, dass sie gesehen werden", erklärt der Niederländer.

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Vor genau einem Jahr reiste die SGD mit nicht annähernd so vielen Neuen ins Trainingslager nach Windischgarsten. Für Vermeij "fühlt es sich gut an", denn "es ist insgesamt einfach wichtig, dass man Transfers nicht zu spät macht".

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