Weil Zuschuss fehlt: Dynamo erhöht Dauerkarten-Preise

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Dresden - Alles wird teurer und: Den Betriebskostenzuschuss von der Stadt Dresden für dieses Jahr wird es wohl nicht geben. Daher nimmt Dynamo auch bei den Dauerkarten für die Saison 2026/27 eine "moderate Preisanpassung zwischen 10 und 30 Euro vor", sagt Dynamo-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39).

Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) muss den wegfallenden Betriebskostenzuschuss der Stadt irgendwie kompensieren.
Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) muss den wegfallenden Betriebskostenzuschuss der Stadt irgendwie kompensieren.  © Eric Münch

Das gilt nur für die Dauerkarten. Die Tageskartenpreise bleiben für die kommende Saison unberührt. Für den Stehplatzbereich im K-Block wurden im Vorjahr noch 230 Euro aufgerufen, jetzt sind es 240 Euro (Vollzahler).

Die gleiche Steigerung um fünf Prozent gibt es auch beim teuersten Sitzplatz, der statt 615 Euro jetzt 645 Euro (Vollzahler) kostet.

Dynamo reagiert damit auch auf die gestiegenen Kosten der Gewerke (z.B. Security) für den Spieltagsbetrieb - unter anderem durch die Erhöhung des Mindestlohns und der Betriebskosten.

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Der Hauptgrund für die Anhebung: "Viele Gespräche mit allen Fraktionen des Stadtrats haben in den letzten Wochen gezeigt, dass der Betriebskostenzuschuss mehr als unwahrscheinlich ist", sagt Zimmermann.

"Nach der letzten Kürzung von 1,5 Millionen Euro auf aktuell 500.000 Euro rechnen wir im neuen Doppelhaushalt ab 2027 mit gar keinem Betriebskostenzuschuss mehr."

Dauerkarte bei Dynamo Dresden lohnt sich trotz Preissteigerung

Wer für den K-Block eine Dauerkarte für die neue Saison kauft, muss zehn Euro mehr bezahlen als 2025.
Wer für den K-Block eine Dauerkarte für die neue Saison kauft, muss zehn Euro mehr bezahlen als 2025.  © DPA/Robert Michael

Heißt: Der Stadt Dresden geht es finanziell gar nicht gut, sie lässt deshalb Dynamo diesmal leer ausgehen. Diese Lücke muss der Verein auffangen, auch über die gestiegenen Ticketpreise. "Im Endeffekt macht die Steigerung aber nicht einmal die Hälfte des fehlenden Zuschusses aus", so der Geschäftsführer.

Eine Jahreskarte lohnt sich dennoch für alle, die immer zu den Heimspielen ins Rudolf-Harbig-Stadion gehen. Die Ersparnis mit der Jahreskarte beträgt gegenüber dem Tageskartenkauf aller 17 Heimspiele in der 2. Bundesliga immer noch mehr als dreieinhalb Spiele.

Als Vereinsmitglied spart man mit der Jahreskarte weiterhin bis zu vier Spiele, wenn man den Mitgliederrabatt nutzt.

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Der Dauerkartenverkauf läuft bereits seit dem 12. Juni und betrifft vorerst alle, die ihre Dauerkarte verlängern wollen. Ab 1. Juli startet er für die Mitglieder, einen Tag später erfolgt der freie Verkauf.

Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch, DPA/Robert Michael

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