Zum Topspiel: Wird der Winter für Dynamo zum Gegenspieler?

Dresden - Der Winter ist da und hatte bereits den ersten Schnee im Gepäck. Auch, wenn die Landeshauptstadt von den ganz großen Massen noch verschont blieb, bei Dynamo Dresden hat man sich vor dem Topspiel-Kracher der 3. Liga gegen Jahn Regensburg auf so einiges eingestellt.

Markus Anfang (49) musste sich schon beim Sachsenpokal in Glauchau warum einpacken.
Markus Anfang (49) musste sich schon beim Sachsenpokal in Glauchau warum einpacken.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir haben auch trainiert, als es so geschneit hatte, das war fantastisch", scherzte Markus Anfang (49) leicht ironisch.

"Wir hatten da was von den Bedingungen in Glauchau, von Saarbrücken erstes und zweites Spiel."

Dynamos Coach weiß, dass er und seine Spieler es nehmen müssen, wie es kommt.

Chancenverwertung? Nicht das einzige Problem von Dynamo Dresden!
Dynamo Dresden Chancenverwertung? Nicht das einzige Problem von Dynamo Dresden!

Am heutigen Sonntag wird es wohl nur auf dem Platz so richtig heiß hergehen. Denn für die Landeshauptstadt sind Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichter Schneefall vorhergesagt.

Das könnte sich auch auf Dynamos Spiel auswirken. Ein tiefer und holpriger Platz machen Kombinationen und einen kontrollierten Spielaufbau deutlich schwieriger.

Anfang: "Wir sind im Austausch mit den Greenkeepern. Für uns wäre es gut und wichtig, dass wir einen guten Platz haben. Wir haben einen fußballerischen Ansatz und wollen dafür einen entsprechenden Rasen."

Dynamo Dresdens Spieler schützen sich unterschiedlich gegen die Kälte

Tom Zimmerschied (25, l.) trotzte den niedrigen Temperaturen, Keeper Stefan Drljaca (24, r.) packte sich lieber ordentlich ein.
Tom Zimmerschied (25, l.) trotzte den niedrigen Temperaturen, Keeper Stefan Drljaca (24, r.) packte sich lieber ordentlich ein.  © Montage: Lutz Hentschel (2)

Dresdens Rasenpfleger werden alles für ein ordentliches Geläuf tun. Nur das Wetter können sie bei der Sportgemeinschaft noch nicht beeinflussen.

Spieler und Trainer müssen also gewisse Vorkehrungen treffen. "Wenn einer kurze Hosen anhat und es ist ihm kalt, dann weiß er ja, dass er sich bewegen muss", weiß auch Anfang.

Tom Zimmerschied (25) hat das schnell verinnerlicht: "Ich trainiere lieber mit einer kurzen Hose, weil im Spiel haben wir ja auch kurz an. Kälte an sich macht mir nichts aus."

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Keeper Stefan Drljaca (24) fände dagegen "ein bisschen wärmer schon besser. Aber es ist ja auch logisch, dass der Winter irgendwann kommt. Es ist nicht schlecht, dass es uns nicht erst am Sonntag überrascht."

Läuft gegen Regensburg ab 16.30 Uhr alles nach Plan und "Drille" bekommt wenig zu tun, muss der Schlussmann sich aber was einfallen lassen:

"Ich werde schon schauen, dass ich ein paar Übungen mache, um warm zu bleiben. Am Ende ist der Fokus auf dem Spiel, da gibt es keine Ausreden. Auch Kälte nicht!"

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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