1860-Coach Kayabunar vor Ligastart: "Als Favoriten sehe ich uns nicht"

Von Manuel Schwarz

München - Der TSV 1860 München geht nach Einschätzung der gegnerischen Trainer als erster Aufstiegsanwärter in die Saison der Regionalliga Bayern.

Alper Kayabunar (40) bleibt angesichts der Leistung des TSV 1860 in der Regionalliga noch zurückhaltend.  © Florian Diettrich/dpa

"Löwen"-Coach Alper Kayabunar aber schiebt diese Rolle vor dem Auftaktspiel der Münchner am Samstag (14 Uhr/BR) beim 1. FC Schweinfurt von sich. "Als Favoriten sehe ich uns nicht", sagte der Trainer. In einer Umfrage des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hatten zuvor 15 von 19 Coaches den TSV 1860 als Titelkandidaten genannt.

Kayabunar verwies auf die jüngsten Chaos-Wochen, in denen die Sechziger aus wirtschaftlichen Gründen in die 4. Liga runtermussten, sich von Investor Hasan Ismaik lossagten, in einer Vorinsolvenz stecken und innerhalb kurzer Zeit eine neue Mannschaft aufbauen mussten.

"Gerade jetzt wissen wir nicht, wo wir stehen", beteuerte Kayabunar. "Wir brauchen sicherlich noch ein bisschen Zeit."

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Der 40-Jährige erinnerte daran, dass er Fußballer im Team habe, die noch nie miteinander ein Spiel bestritten haben.

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Dass am vorigen Mittwoch Hunderte 1860-Fans zum Vereinsgelände zogen und dort das Team lautstark im Training anfeuerten, das hinterließ Eindruck. "Das war unglaublich", schilderte der Coach. "So etwas habe ich noch nie gesehen. Wir sind extrem motiviert."

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