1860 München fordert Spitzenreiter: "Team ist willig und hellhörig"

München - Beim Streben nach dem ersten Sieg als "Löwen"-Trainer wartet auf Maurizio Jacobacci (60) und den TSV 1860 München eine riesengroße Herausforderung.

Maurizio Jacobacci (60) sieht sein Team gewappnet gegen den Spitzenreiter SV Elversberg.
Maurizio Jacobacci (60) sieht sein Team gewappnet gegen den Spitzenreiter SV Elversberg.  © Peter Kneffel/dpa

Die Münchner erwarten am Dienstag (19 Uhr) Spitzenreiter SV Elversberg. "Wir wollen weiter kommen und einen Schritt vorwärtskommen. Das Ziel ist, einen Sieg einzufahren. Wir haben eine neue Gelegenheit, auch wenn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben", sagte Jacobacci am Montag in München.

"Der erste Sieg ist immer der schwierigste Sieg - umso schneller, desto besser." In seinen ersten beiden Spielen gab es für den Nachfolger von Michael Köllner (53) als Chefcoach ein Remis und eine Niederlage.

In der Hinrunde verloren die Münchner als Tabellenerster beim damaligen Zweiten Elversberg mit 1:4. Danach ging es mehr und mehr abwärts mit dem TSV 1860. "Es ist ein Kultverein", sagte der 60 Jahre alte Trainer.

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"Ich freue mich wirklich, für diesen Verein arbeiten zu dürfen." Jacobacci berichtete von einer Botschaft, die ihm Vorgänger Köllner auf einer Flip-Chart hinterlassen habe. Das habe ihn gefreut und berührt, sagte Jacobacci.

Elversberg führt die Tabelle mit klarem Vorsprung an. Die "Löwen" sind mit einem Rückstand von 22 Punkten auf den Spitzenreiter Tabellenachter.

"Das Team ist willig, hat Qualität und ist hellhörig", sagte der Coach. "Sie wollen - und wenn man will, kann man auch."

"Löwen"-Coach Jacobacci nach Trainingswoche zuversichtlich

In Duisburg gaben die Münchner am vergangenen Wochenende einen 2:0-Vorsprung aus der Hand und mussten sich mit einem 2:2 begnügen.

Das Spiel gebe ihm aber Zuversicht, sagte Jacobacci, "weil, wie wir aufgetreten sind, was wir alles umgesetzt haben, was wir in der Trainingswoche vorbereitet haben, das war für mich sehr gut."

Ob der in Duisburg verletzungsbedingt ausgewechselte Yannick Deichmann (28) spielen kann, muss der Löwen-Coach noch abwarten. Zurückkehren in die Innenverteidigung könnte nach seiner Gelb-Sperre Jesper Verlaat (26).

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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