Ohrfeigen-Skandal bei Hallenturnier: Bundesliga-Profi attackiert Teenager
Wolfsburg - Heftiger Wirbel um Denis Vavro (29)! Der Innenverteidiger vom VfL Wolfsburg hat sich zu einer Aktion hinreißen lassen, die ihm teuer zu stehen kommen könnte.
Ende des Vorjahres habe der 29 Jahre alte Slowake bei einem Hallenturnier in seiner Heimat einen jungen Zuschauer geschlagen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Auf einem im Netz kursierenden Video ist Vavro mitten in einer Spielertraube zu sehen. Dabei gerät er mit mehreren Personen aneinander, ehe er mit der linken Hand ausholt und einem 17-jährigen Jugendlichen eine Ohrfeige verpasst.
Zunächst hatte Vavro gegenüber der Online-Plattform "IDNES.cz" bestritten, jemanden geschlagen zu haben. Nachdem jedoch Aufnahmen des Vorfalls im Internet aufgetaucht waren, räumte der Defensivspieler sein Fehlverhalten ein und entschuldigte sich.
Auf Instagram schrieb er dazu: "Es tut mir sehr leid für den Vorfall, der sich bei einem Turnier ereignet hat, an dem ich sehr gerne teilnehme. Es gab eine Schlägerei auf dem Platz, und ich wollte die Jungs nur beruhigen, als einer der Zuschauer anfing, meine Mutter zu beleidigen. In diesem Moment habe ich mich von meinen Gefühlen leiten lassen."
Denis Vavro greift Zuschauer an! Instagram-Clip zeigt Ohrfeige
Trotz der Entschuldigung könnte die Ohrfeige für den VfL-Profi unangenehme Konsequenzen haben. Der Vorfall wird nämlich vom Disziplinarausschuss des slowakischen Fußballverbands (SFZ) untersucht.
Auch sein Verein reagierte auf die Aktion: "Der Vorfall ist uns bekannt. Es gab dazu ein Gespräch mit Denis. Er hat sich aufrichtig für sein Verhalten entschuldigt. Alles Weitere bleibt intern", erklärte der Bundesligist gegenüber dem Kicker.
2024 war der 28-fachen Nationalspieler zunächst auf Leihbasis nach Wolfsburg gewechselt, nachdem er zuvor für den dänischen Rekordmeister FC Kopenhagen gespielt hatte. Im Sommer des vergangenen Jahres verpflichteten die Wölfe Vavro dann fest und statteten ihn mit einem bis 2027 laufenden Vertrag aus.
Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa
