Nachfolger von Horst Steffen gefunden: ER soll Bremen aus der Krise führen
Bremen - Erst am Sonntag trennte sich Werder Bremen von Trainer Horst Steffen (56), jetzt steht bereits sein Nachfolger fest: Daniel Thioune (51) übernimmt ab sofort das Ruder bei den Grün-Weißen.
Das gab der SVW am Mittwoch bekannt.
"Wir hatten sehr gute Gespräche mit Daniel. Seine Idee vom Fußball, seine Art und seine Herangehensweise an unsere aktuelle sportliche Situation waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihm den Turnaround schaffen werden", sagte Sportchef Clemens Fritz (45) zu seinem neuen Cheftrainer.
Steffen hatte die Werderaner erst im Sommer übernommen, zuletzt allerdings zehn Spiele lang keinen Sieg feiern können, wodurch die Bremer gefährlich nah an die Abstiegszone rutschten. Der SVW steht auf Platz 15, nur noch ein Punkt trennt den Klub vom Relegationsplatz.
Das Ruder herumreißen soll nun Thioune, der zuletzt bei Fortuna Düsseldorf angestellt war.
Werder Bremen setzt im Bundesliga-Abstiegskampf auf Daniel Thioune
Seit Februar 2022 war Thioune in der Landeshauptstadt von NRW Cheftrainer gewesen und hatte die Fortunen mehrfach in die Nähe des Bundesliga-Aufstiegs gebracht.
Als zu Beginn dieser Saison die Ergebnisse ausblieben, wurde er nach mehr als dreieinhalb Jahren entlassen, vier Monate später hat der ehemalige HSV-Coach jetzt aber einen neuen Arbeitgeber gefunden.
"Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit der Mannschaft und ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, erfolgreich miteinander zu arbeiten und die Ziele des Vereins zu erreichen. Nach den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich schnell klar, dass ich zu Werder gehen möchte", sagte der 51-Jährige, der als Trainer viele Jahre in seiner Heimatstadt Osnabrück tätig war.
Schon am Mittwoch wird Thioune, der Co-Trainer Jan Hoepner (44) mit nach Bremen bringt, sein erstes Training in der Hansestadt leiten.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

