"Ganz große Sprünge auspacken": Weitspringer Rehm will historischen Rekord!

Leverkusen - Gewonnen hat er eh schon alles, was möglich ist, gerade mal wieder den WM-Titel. Für die anstehenden Paralympics in Paris will Prothesen-Weitspringer Markus Rehm (35) aus Leverkusen aber noch mal alle bisherigen Grenzen sprengen.

Hat schon alles gewonnen, will aber noch mehr: Weitsprung-Rekordler Markus Rehm (35) aus Leverkusen.
Hat schon alles gewonnen, will aber noch mehr: Weitsprung-Rekordler Markus Rehm (35) aus Leverkusen.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bereits zum siebten Mal in Folge hat Rehm, dessen rechtes Bein unterhalb des Knies amputiert ist, den WM-Titel gewonnen. Im japanischen Kobe deklassierte der 35-Jährige einmal wieder die Konkurrenz. Sein weitester Sprung lag bei 8,30 Metern, 60 Zentimeter mehr als der Zweitplatzierte.

Damit hat Rehm nun alle 15 Titel der letzten Welt- und Europameisterschaften sowie Paralympischen Spiele für sich entschieden.

Und das war's noch nicht. Für die anstehenden Paralympics in Paris will der 35-Jährige noch einmal Großes leisten: "Mit 8,30 Metern kann ich superzufrieden sein. Aber da ist noch viel mehr drin."

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Und dieses Ziel hat er auch schon genannt: Er will der erste Sportler überhaupt sein, der die Neun-Meter-Marke überspringt.

Das hat bisher auch kein Athlet mit zwei menschlichen Beinen geschafft.

Zweifach historisches Sportjahr für Leverkusen?

Die Chance, zu zeigen, dass Leverkusener Sportler neben dem Fußball auch in der Leichtathletik Geschichte schreiben können, hat Rehm in gut drei Monaten.

Die Paralympischen Spiele finden vom 28. August bis 8. September in Frankreichs Hauptstadt Paris statt.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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