Emotionales Wiedersehen beim Pokalkracher: Das verbindet HCE-Trainer Haber und Aue-Coach Jungandreas

Dresden - "Ohne Uwe Jungandreas würde ich heute nicht hier sitzen, sondern in einem Fitnessstudio arbeiten. Oder Schlüpfer bei AWG verkaufen", verriet André Haber (40) auf der Pressekonferenz vor dem DHB-Pokal-Spiel am Sonntag beim EHV Aue (17 Uhr).

2012 gemeinsam beim SC DHfK Leipzig (v.r.): Uwe Jungandreas, Rico Göde und André Haber.  © imago/sportfotodienst

"Uwe war der Trainer, der mich mit dazu genommen hat zur Zweitliga-Mannschaft als Co-Trainer in Leipzig. Da habe ich Rico Göde kennengelernt", so Haber weiter.

Mehr als 14 Jahre ist das schon her. Und weder Jungandreas (64), mittlerweile Coach im Erzgebirge, noch Haber, Trainer beim HCE, oder Göde (44), Sportlicher Leiter bei den Dresdnern, sind noch in Leipzig tätig.

Klar ist allerdings, dass Habers Weg auch ohne Jungandreas nicht in eine Muckibude oder ins Modegeschäft geführt hätte - dafür verfügt er schlicht über zu viel Handball-Sachverstand.

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Und genau diese Expertise ist einer der Gründe, weshalb er den Drittligisten vor dem Sachsenderby nicht unterschätzt.

"Wir haben großen Respekt vor dem, was in Aue entsteht. Und ich bin mir ganz sicher, dass Aue auch perspektivisch wieder Zweitliga-Handball anbieten wird", ist Haber überzeugt.

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André Haber will, dass seine Mannschaft das Derby annimmt

Beim letzten Pflichtspiel im Erzgebirge traf Oliver Seidler (27, l.) dreimal auf dem Weg zum 28:24-Erfolg. Einen Dresdner-Sieg soll es auch diesmal geben.  © imago/Kruczynski

Viel fehlte in der Aufstiegsrunde der vergangenen Saison nicht, dann hätten sich beide Teams auch in der 2. Liga duelliert.

Sportlich sind die Erzgebirger ohnehin auf diesem Niveau unterwegs, wie der HCE-Trainer findet: "Aue spielt Zweitliga-Handball. Ihre größte Stärke ist mit Sicherheit das Tempospiel. Das ist eine sehr schnelle Mannschaft und da müssen wir gewarnt und vor allem schnell zurück sein", sagte der 40-Jährige zum Gegner.

Was da hilft? "Ich will sehen, dass wir den Derby-Charakter verstanden haben!", so Haber. Und: "Na klar fahren wir dorthin, um das Spiel zu gewinnen."

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