"Fühlt sich nicht gut an": Dieser Trost bleibt dem HC Elbflorenz nach Geburtstags-Pleite

Dresden - Der Rahmen passte: Im Vorspiel streiften sich die Vereins-Legenden die Sondertrikots über, die große Party zum 20. Vereinsgeburtstag des HC Elbflorenz mit allen 2704 Fans stieg im Anschluss auf dem Glasboden in der BallsportARENA. Nur beim Strafen-Festival bei der Zweitliga-Partie fehlte Oliver Seidler (27) und seinen Kollegen der Punch.

So viel Platz bekam Oliver Seidler (27, l.) bei der Pleite gegen Balingen nur selten.
So viel Platz bekam Oliver Seidler (27, l.) bei der Pleite gegen Balingen nur selten.  © Matthias Rietschel

"Das fühlt sich nicht gut an", gestand der Kreisläufer nach der bitteren 27:28 (13:16)-Pleite im Heimspiel gegen HBW Balingen-Weilstetten.

"Wir haben keine gute Überzahl gespielt", fasste er nach der zweiten Heimpleite der Saison zusammen. Neun Zwei-Minuten-Strafen gab es gegen die Gäste, sieben verhängten die Unparteiischen gegen die Sachsen.

"Das hat Balingen taktisch gut gemacht und uns vor Aufgaben gestellt und es körperlich gelöst", so der 27-Jährige. Chancen waren trotzdem da, wenigstens einen Punkt einzufahren und nicht auf den dritten Rang abzurutschen.

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HC Elbflorenz Der nächste Abgang! Er muss den HCE im Sommer verlassen

"Der einzige Trost ist, dass es in der Hinrunde genauso losging", so Seidler. Denn die beiden Topspiele gegen Bietigheim und Balingen verlor der 1,98-Meter-Hüne mit seinem Team auch in der Hinrunde. Überhaupt gab es nur gegen den aktuellen Tabellenführer und -zweiten Schlappen.

Schon allein was in der Hinrunde auf die beiden Niederlagen folgte, macht Hoffnung: eine Serie von 15 ungeschlagenen Spielen und Platz eins zur Winterpause.

Die ehemaligen und die aktuellen Spieler des HC Elbflorenz standen zur Geburtstags-Party auf der Platte. Unter anderem Marius Noack (2.v.l.) und Marek Vanco (4.v.l.) liefen beim Legenden-Spiel auf.
Die ehemaligen und die aktuellen Spieler des HC Elbflorenz standen zur Geburtstags-Party auf der Platte. Unter anderem Marius Noack (2.v.l.) und Marek Vanco (4.v.l.) liefen beim Legenden-Spiel auf.  © Matthias Rietschel

"Aber da gibt es viel Arbeit, die wir machen müssen. Nur hoffen, dass es wieder so wird, das reicht nicht", sagte Kapitän Sebastian Greß (30).

Titelfoto: Bildmontage: Matthias Rietschel

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