HC Elbflorenz baut seine Festung weiter aus und bezwingt auch Nordhorn!

Dresden - Der HC Elbflorenz hat mit weiteren zwei Punkten die Festung BallsportARENA weiter ausgebaut. Kapitän Sebastian Greß & Co. bezwangen die HSG Nordhorn-Lingen vor 1506 begeisterten Zuschauern mit 28:21. Im achten Saison-Heimspiel wurde der siebte Sieg gefeiert.

Torjäger Lukas Wucherpfennig erzielte mit sieben Würfen sechs Treffer.
Torjäger Lukas Wucherpfennig erzielte mit sieben Würfen sechs Treffer.  © Lutz Hentschel

Die Gäste führten nur ein einziges Mal. Das war in der Anfangsphase, als der HCE einen 3:1-Vorsprung aus der Hand gab - 3:4. Die Gastgeber drehten den Spieß schnell wieder um (7:5/13.), aber es blieb ein enges, umkämpftes Spiel.

Mitte der ersten Hälfte wurde es emotional, gab es vorm Dresdner Kasten eine Rudelbildung. Nach Oliver Seidler musste auch der Ex-Nordhorner Julian Possehl mit einer Zeitstrafe vom Feld.

Die Mannschaft von Chefcoach André Haber musste 90 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren. Doch der überragende HCE-Keeper Marino Mallwitz sorgte mit einer tollen Parade dafür, dass sein Team nicht noch einmal in Rückstand geriet.

HC Elbflorenz: Habers Toleranz für die Inkonstanz
HC Elbflorenz HC Elbflorenz: Habers Toleranz für die Inkonstanz

Da wurde es ganz laut in der Halle. Die Fans jubelten. Der Lautstärke-Pegel schlug eine Sekunde vor der Pause erneut ganz weit aus, als der treffsichere Lukas Wucherpfennig (insgesamt 6/4 Tore) im Konter das 15:13 erzielte.

Nach dem Seitenwechsel verpassten es die Hausherren mehrfach, ihren Vorsprung auf plus vier auszubauen. Das gelang schließlich dem eingewechselten Vincent Klepp mit dem 21:17 (48.).

Mindaugas Dumcius setzt den Schlusspunkt

Der kollektive HCE-Jubel nach dem 28:21-Heimsieg gegen Nordhorn.
Der kollektive HCE-Jubel nach dem 28:21-Heimsieg gegen Nordhorn.  © Lutz Hentschel

"Diesmal haben wir versucht, am Ende ruhig zu bleiben. Und nicht wie in Ludwigshafen hektisch zu werden und den Sieg noch aus der Hand zu geben. Das ist uns gelungen", sagte Wucherpfennig.

Den Schlusspunkt setzte Mindaugas Dumcius, der vor wenigen Tagen erstmals Papa geworden war. "Minde" traf im Nachsetzen zum 28:21. Danach herrschte nur noch kollektiver Jubel.

"Das war heute viel Abwehrkampf bei uns. Das haben wir gut gemacht. Marino war wieder super mit seinen Paraden. Mit nur 21 Gegentoren gewinnst du jedes Spiel", lautete das Schlusswort von Dumcius.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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