HC Elbflorenz blamiert sich beim Schlusslicht

Würzburg - Was für ein Kontrast! Sechs Tage nach dem 33:29-Sieg bei Spitzenreiter Balingen hat sich der HC Elbflorenz beim Tabellenletzten Wölfe Würzburg blamiert und 24:28 verloren.

Hier ist Würzburgs Julius Rose zwischen Arseniy Buschmann und Rene Zobel durchgebrochen und erzielt eins seiner sechs Tore.
Hier ist Würzburgs Julius Rose zwischen Arseniy Buschmann und Rene Zobel durchgebrochen und erzielt eins seiner sechs Tore.  © Scheuring Photography

Die Dresdner hatten wenig Mühe 6:3 in Front zu ziehen. Doch die Wölfe blieben dran, waren am Kreis immer wieder auf Beute aus.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit machten sich die Gäste in doppelter Unterzahl (Zeitstrafen gegen Nils Kretschmer und Michael Schulz) selbst das Leben schwer, wenig später musste Kretschmer erneut vom Feld.

Eine Sekunde vor der Pause sorgte HCE-Regisseur Sebastian Greß für das 15:13 und ballte die Faust.

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Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Würzburger zum 17:17-Ausgleich (36.) und gingen anschließend vor 861 Zuschauern auch erstmals in Führung. Elbflorenz schien Mitte der zweiten Hälfte aber auf der Siegerstraße zu sein, als Lukas Wucherpfennig mit einem Tore-Hattrick die Partie zum 22:20 (49.) drehte.

Doch als sich Leon Wellner und Ivar Stavast dumme Zeitstrafen einhandelten, nutzten die Gastgeber die Überzahl eiskalt.

Mit sechs Treffern in knapp sieben Minuten spielten sich die Wölfe in einen Rausch, hinten fischte ihr Torwart Andreas Wieser fast alles weg. Für das Schlusslicht war es der 4. Sieg im 19. Saisonspiel.

Titelfoto: Scheuring Photography

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