Niederlage zum Auftakt: HC Elbflorenz verliert gegen Bietigheim

Dresden - Der HC Elbflorenz verliert seinen Auftakt in die 2. Handball-Bundesliga gegen die SG BBM Bietigheim 24:28 (10:9). Beim Duell gegen den Bundesliga-Absteiger scheiterten die Dresdner vor allem an der eigenen Chancenverwertung.

HCE-Neuzugang Viktor Petersen Norberg (M., 25) musste bei seinem Debüt viele intensive Zweikämpfe führen.
HCE-Neuzugang Viktor Petersen Norberg (M., 25) musste bei seinem Debüt viele intensive Zweikämpfe führen.  © Lutz Hentschel

Topspiel stand nicht nur wegen der Ansetzung am Samstagabend um 19.30 Uhr auf der Partie. Im Kopf hatten die 1569 Zuschauer aber sicherlich etwas anderes als das, was sie in Durchgang eins geboten bekamen.

"Wer auf harte Arbeit steht, der wurde von beiden Teams belohnt", fasste Dresdens Sportlicher Leiter Rico Göde (43) die Abwehrschlacht der ersten Hälfte zusammen.

Es dauerte 103 Sekunden, bis die Dresdner durch den Treffer von Doruk Pehlivan (27) auch offiziell in der neuen Saison ankamen. Die Botschaft drang aber scheinbar nicht bis zu all seinen Kollegen durch. Denn anders ließen sich die Ungenauigkeiten im Angriff nicht erklären.

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Vollends zufrieden dürfte HCE-Coach André Haber (39) nur mit der eigenen Defensive gewesen sein, denn die verteidigte unglaublich aggressiv und stand kompakt. Das Resultat? 10:9-Führung nach 30 Minuten.

HC Elbflorenz lässt zu viel liegen

Anton Preußner (20), zweiter Neuzugang des HCE, stand die Enttäuschung über die Auftakt-Niederlage ins Gesicht geschrieben.
Anton Preußner (20), zweiter Neuzugang des HCE, stand die Enttäuschung über die Auftakt-Niederlage ins Gesicht geschrieben.  © Lutz Hentschel

Das erwünschte Offensiv-Spektakel gab es dann aber doch noch. Die insgesamt 19 Tore des ersten Durchgangs egalisierte Julius Dierberg (33) zum 19:20 in Durchgang zwei - da waren gerade einmal 44 Minuten gespielt.

Das Niveau des Bundesliga-Absteigers und Aufstiegsfavoriten hatten die Dresdner. Als es darauf ankam, versagten ihnen aber die Nerven. Dreimal scheiterten sie allein im zweiten Durchgang vom Siebenmeterstrich - zu oft, um gegen einen mindestens ebenbürtigen Gegner zu gewinnen.

Bietigheim blieb in der Schlussphase cool und brachte den Auswärtssieg über die Ziellinie. Der Dank dafür geht vor allem an Torhüter Martin Tomovski (28): 20 Paraden und eine Quote von 47 Prozent gehaltenen Bällen - Wahnsinn!

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"Bei uns lag es heute nur an ein paar verworfenen Bällen", sagte der neue Co-Kapitän Jonas Thümmler (32): "Die Abwehr stand richtig, richtig gut. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und das ist jetzt extrem bitter, mit so einer Niederlage zu starten."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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