Unbedingter Siegeswille! HCE trotzt zahlreichen Rückschlägen

Dresden - "Die Woche war ziemlich hart", gestand Rückraum-Motor Ivar Stavast (28) nach dem 33:30-Heimerfolg gegen einen unangenehmen TSV Bayer Dormagen über die Vorbereitung auf das Spiel am Pfingstmontag.

Perfektes Bild: Ivar Stavast (28, 2.v.r.) biss sich mit dem HCE durch und der Lohn war der Sieg.  © Lutz Hentschel

"Ediz Aktas und ich kamen ein bisschen später von der Nationalmannschaft. Dann hatten wir viele Kranke", so der Niederländer. Viktor Petersen Norberg (26, Knöchel) fehlt seit Ende April. Doruk Pehlivan (27) und Lukas Wucherpfennig (30) standen ebenfalls nicht im Spieltagskader. Beim Warmmachen fiel noch Robin Cantegrel (31) weg.

Und nicht zu vergessen: der "schwere mentale Schlag", wie es Stavast bezeichnet, den es vor der Länderspielpause mit dem verpassten Aufstieg gab. Aber die Tiger lieferten den Nachweis für ihren Charakter. Bis zur 54. Minute ging es mit den Gästen im Gleichschritt, dann belohnten sich die Dresdner für ihren Kampf.

"Du weißt, dass es schwer wird mit den Kräften", erklärte Stavast. "Dann ist der Wille das wichtigste. Den haben wir gezeigt. Das war mental ein Schritt. Ich bin froh, dass wir das als Mannschaft hinbekommen haben."

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Denn es geht für ihn und seine Kollegen nicht nur darum, die ohnehin schon beste Saison des HCE (46 Punkte) zu toppen, sondern um das Fernduell mit Potsdam (45 Punkte) um Rang drei.

"Best of the Rest, das ist unser großes Ziel", betonte der 28-Jährige. "Dafür trainieren wir die ganze Woche, um zu zeigen, dass wir es in uns haben."

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