Vorzeitiges Ostergeschenk für den HCE: Das hat dem Team Sicherheit gegeben
Dresden - Mit einem verdienten 32:27-Heimsieg gegen die Eulen Ludwigshafen startete der HC Elbflorenz die Eiersuche am Gründonnerstag äußerst erfolgreich - und legte sich selbst zwei Punkte ins Osternest.
Zumindest bis zur 36. Minute mussten die Dresdner dafür ganz genau suchen. "Wir haben ein etwas besseres Ergebnis verpasst, weil Ziga Urbic eine sehr gute erste Halbzeit hatte und uns einige Bälle wegnimmt. Da scheitern wir zu oft", sagte HCE-Coach André Haber (39). Plus zwei zur Pause war aus Sicht der Elbestädter ob der ungenutzten Möglichkeiten zu wenig.
Der andere Grund, weshalb Ludwigshafen sogar noch mal auf 15:15-Gleichstand stellte (36.), lag an der Spielweise der Gäste. "In meinen Augen spielen die Eulen sehr sorglos Handball. Jeder hat die Traute, auch drauf zugehen, ein 1 gegen 1 zu spielen oder einen schnellen Wurf zu machen", lobte Haber den mutigen Auftritt des Gegners.
Mit ihrer starken Abwehr-Torhüter-Leistung zog das Heimteam den Rheinstädtern aber doch den Zahn.
"Ich finde, wir haben über 60 Minuten gut verteidigt. Das hat uns Sicherheit gegeben. Dadurch sind wir in die Phase gekommen, in der wir mal fünf oder sechs Tore hintereinander werfen. Das hat das Spiel zu unseren Gunsten kippen lassen und dann haben wir es nicht mehr hergegeben", so der 39-Jährige.
HC Elbflorenz stellt neuen Vereinsrekord auf
Mit einem 7:3-Lauf setzte sich sein Team ab, vergab in dieser Phase nur zwei der eigenen neun Angriffe.
Mit zwei seiner insgesamt neun Treffer reihte sich Doruk Pehlivan (27), der auch in der Abwehr eine wichtige Säule ist, in diesem Teilabschnitt in die Torschützenliste ein.
Das war aber nicht das einzige, was den Coach stolz machte: "Ich bin total froh über 2704 Zuschauer, zum fünften Mal in dieser Saison. Das ist ein Vereinsrekord."
Noch nie war die BallsportARENA in einer Spielzeit so häufig ausverkauft. Und noch haben die Tiger weitere Möglichkeiten, den neuen Bestwert auszubauen.
Vier Heimspiele stehen in dieser Saison noch aus.
Titelfoto: Lutz Hentschel

