Die letzte Auswärtsfahrt steht an: Leipzig trifft auf TBV Lemgo

Leipzig - Am Mittwoch treten die Männer des SC DHfK Leipzig ein vorerst letztes Mal auf unabsehbare Zeit die Reise zu einem Auswärtsspiel in der 1. Handball-Bundesliga an, da die Chancen auf den Klassenerhalt des Tabellenletzten aufgrund der Tordifferenz nur noch hypothetischer Natur sind. Am Mittwochabend (20 Uhr) treffen die Sachsen in der ausverkauften "Phoenix Contact Arena" dabei auf den TBV Lemgo Lippe.

Im Hinspiel unterlag Leipzig dem TBV mit 29:34. (Archiv)  © PR/Klaus Trotter

"Nichtsdestotrotz fahren die DHfK-Männer entschlossen nach Lemgo", heißt es dazu seitens des Vereins. Schließlich habe man mit dem TBV gleich noch zwei Rechnungen offen.

So entführte die Mannschaft Handball-Weltmeister von Florian Kehrmann (48) nicht nur im Hinspiel zwei Punkte aus der Messestadt (29:34), sondern verbaute den Leipzigern im Viertelfinale des DHB-Pokals (27:35) auch noch den Traum vom Final4.

"Lemgo hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die in den letzten Jahren von Florian Kehrmann taktisch stetig weiterentwickelt wurde, sei es im Spiel mit vier Rückraumspielern oder auch mit dem siebten Feldspieler", sagte Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens (54) am Dienstag. "Im Angriff zeichnet sie ihre Variabilität und ihre technische Sicherheit aus, sie agieren sehr geduldig."

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Die größte Stärke der Mannschaft liegt laut Carstens jedoch in deren Verteidigung: "Sie verfügen über zwei hervorragende Torhüter und einen körperlich und taktisch sehr starken Innenblock, der es jeder Mannschaft schwer macht, zu guten Abschlüssen zu kommen. Für uns wird es darum gehen, selber geduldig und sorgfältig unsere Angriffe vorzubereiten und dann auch konsequent abzuschließen. "

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Florian Kehrmann: "Wir wissen natürlich nicht, in welcher Gemengelage Leipzig zu uns kommt"

Kündigte an, die zwei Punkte gegen Leipzig beim letzten Heimspiel der Saison unbedingt mit seinem Team holen zu wollen: TBV-Trainer Florian Kehrmann. (Archiv)  © Federico Gambarini/dpa

Lemgo steht derzeit auf Tabellenplatz sechs und konnte wettbewerbsübergreifend die letzten vier Spiele für sich entscheiden.

"Es ist das letzte Heimspiel einer, glaube ich, herausragenden Saison", sagte TBV-Trainer Kehrmann am Montag. "Wir wissen natürlich nicht, in welcher Gemengelage Leipzig zu uns kommt: Vielleicht mit der letzten Hoffnung, es doch noch irgendwie umzubiegen, vielleicht mit dem unbedingten Willen, die Saison jetzt noch gut zu Ende zu bringen. Deswegen sollte der Fokus auf unserer Leistung liegen."

Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der SC DHfK zum letzten Heimspiel der Saison die Tabellennachbarn GWD Minden.

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