Leipzig unterliegt Melsungen und taumelt Richtung 2. Liga

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Leipzig - Der SC DHfK Leipzig hat am Donnerstagabend mit 27:33 (12:13) gegen die MT Melsungen verloren. Vor 4495 Zuschauern in der Quarterback Immobilien Arena fanden die Sachsen zunächst gut ins Spiel, verbauten sich alle Erfolgschancen jedoch mit einem katastrophalen Start in die zweite Hälfte.

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft, der Druck auf die Leipziger dabei enorm. .
Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft, der Druck auf die Leipziger dabei enorm. .  © Jan Kaefer

Im Tor der Leipziger begann Ebner, im Rückraum zunächst Bombac, Semper und Klima. Auf den Außen starteten Binder und Peter, sowie Rogan am Kreis.

Nach zehn Minuten war der SC DHfK beim Stand von 5:3 das bessere Team, gleich mehrere technische Fehler offenbarten jedoch bereits bis hier hin, wie groß der Druck auf die Hausherren war. Ebner parierte stark und der Leipziger Defensive gelang es gut, den hünenhaften Kristopans (2,14 Meter!) durch frühes Heraustreten zumeist in den Griff zu bekommen.

Vorne probierte es das Team von Frank Carstens immer wieder mit langen Kreuzbewegungen und Einläufern, um den massiven Innenblock der Gäste auseinanderzuziehen und Sperren zu stellen. Doch in der 24. Minute gelang Melsungen der Ausgleich (10:10), kurz darauf gingen die Hessen erstmals in Führung (10:11).

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SC DHFK Leipzig DHfK-Kapitän Lukas Binder im TAG24-Gespräch: "Der Druck ist enorm"

Beim Stand von 12:13 ertönte der Halbzeitpfiff. Leipzig musste die Effizienz erhöhen und aufs Tempo drücken, sollten die Punkte in der Messestadt bleiben.

Leipzig startet katastrophal in die zweite Hälfte

Tomas Mrkva pariert einen Wurf von Melsungens Mandic.
Tomas Mrkva pariert einen Wurf von Melsungens Mandic.  © Jan Kaefer

Nach dem Wiederanpfiff begann Mrkva im Tor der Sachsen. Die Gäste drückten durch vier schnelle Tore (12:17) jedoch ordentlich die Stimmung in der Arena und zogen davon.

Carstens reagierte und brachte Ebner und Khairi, aber Melsungen behauptete die Fünf-Tore-Führung. Während die Zuschauer auf den Rängen immer leiser wurden, erhitzten sich die Gemüter auf der Platte und daneben. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Leipziger Bank sorgte in der 46. Minute beim Stand von 18:23 somit gleich unnötigerweise für eine doppelte Unterzahl.

In der 53. Minute ging Ebner nach einem Kopftreffer zu Boden, kam jedoch wieder auf die Beine und konnte das Spiel fortsetzen. Die Leipziger fanden hingegen nicht zurück in die Spur, bemühten sich zwar um Schadensbegrenzung, verloren am Ende aber deutlich mit 27:33.

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Nun richten sich die Blicke der Leipziger auf die Spiele der direkten Konkurrenten Wetzlar und Minden. Sollten beide an diesem Wochenende ebenfalls patzen, bliebe der Rückstand bei 2 Punkten. Leipzig hätte dann an den letzten beiden Spieltagen noch eine theoretische Chance, den Abstieg zu verhindern. Theoretisch.

Titelfoto: Jan Kaefer

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