Souverän geht anders, aber egal: Leipzig holt ersten Heimsieg des Jahres!
Leipzig - Der SC DHfK Leipzig hat den HC Erlangen mit 30:29 (17:13) besiegt und sich damit zwei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf erarbeitet. In einer extrem körperlichen Begegnung hatten die Unparteiischen alle Hände voll zu tun, die teils erhitzten Gemüter zu beruhigen. Insgesamt 4510 Zuschauer verfolgten das packende Duell am Donnerstagabend in der Quarterback Immobilien Arena.
Frank Carstens setzte zu Beginn auf Bombac, Bogojevic und Piroch im Rückraum, am Kreis startete Rogan. Die Außenpositionen besetzten zunächst Peter und natürlich Binder. Zwischen den Pfosten begann Mrkva nach seinem starken Auftritt am vergangenen Wochenende gegen den THW Kiel.
Leipzig präsentierte sich ab der 1. Minute zwar bissig und mit viel Zug zum Tor, verteidigte jedoch zunächst teils fahrlässig und machte es dem HCE anfänglich zu einfach, zum freien Wurf zu kommen.
Nach 15 Minuten neutralisierten sich beide Teams beim Stand von 10:11 beinahe, wobei Leipzig hätte vorne liegen müssen, wäre da nicht erneut die streckenweise miserable Chancenverwertung gewesen.
Doch die Sachsen fanden immer besser ins Spiel, kämpften verbissen um jeden Ball und bauten ihren Vorsprung in der 28. Minute erstmals auf vier Treffer zum Halbzeitstand von 17:13 aus. Weiter so!
Schwächephase lässt HCE aufschließen
Auch nach dem Beginn der zweiten Hälfte hielt der SC DHfK das Tempo hoch, hatte in der Defensive jedoch nach wie vor Probleme, die Kreisanspiele des HCE zu unterbinden.
Die Körpersprache der Grün-Weißen ließ dabei aber keine Zweifel zu - heute mussten zwei Punkte her, egal wie hoch der Preis dafür auch sein möge!
Doch wie so oft in dieser Saison brach die Leistung der Hausherren über knapp fünf Minuten ein und ließ den HCE in der 45. Minute wieder auf zwei Tore herankommen (22:20).
Glücklicherweise parierte Mrkva in dieser Phase stark und ermöglichte es seinem Team, zurück in die Spur zu finden. Am Ende behielt Leipzig die Nerven und gewann äußerst knapp mit 30:29 - souverän sieht jedoch anders aus.
Titelfoto: Picture Point/ Sven Sonntag

