Leipzigs Ebner vor Spiel gegen Rekordmeister Kiel: "Das Unmögliche möglich machen"
Leipzig - Sechs Begegnungen bleiben den Handballern des SC DHfK Leipzig in dieser Spielzeit, um Punkte zu sammeln und den Klassenerhalt einzutüten. Während die meisten Fans ihre Hoffnungen dabei auf das anstehende Heimspiel gegen den HC Erlangen am Donnerstag (19 Uhr) setzen, steht zuvor am morgigen Samstag (19 Uhr) eine Partie gegen den Rekordmeister THW Kiel an. Im Hinspiel verloren die Sachsen zu Hause mit 34:41.
"Wir haben uns sehr intensiv vorbereitet, um das Unmögliche möglich zu machen, denn wir wissen aus der Vergangenheit, dass es in der Bundesliga immer wieder Überraschungen gibt", sagt Leipzigs Torhüter Domenico Ebner (31).
"Es wird sicherlich keine einfache Aufgabe, aber die Spiele werden von Woche zu Woche weniger und deshalb gilt es für uns, alles reinzuhauen."
Hoffnungen machen dürfte den Fans der Fakt, dass den Leipzigern in der Vereinsgeschichte bereits ein unerwarteter Auswärtssieg gegen den Rekordmeister aus der Hansestadt gelang und gar nicht mal so lange her ist: Am 3. März 2023 gewann der SC DHfK mit 34:31 in der Ostseehalle!
Frank Carstens warnt vor THW: "Enorme Wucht und Durchschlagskraft"
Leipzigs Trainer Frank Carstens (54) warnt derweil vor dem THW und seinen extrem erfahrenen Spielern wie Duvnjak, Pekeler oder DHB-Keeper Wolff.
"Diese Mannschaft ist sehr eingespielt und verfügt über mehrere Deckungssysteme, auf die es sich einzustellen gilt", so Carstens. "Im Angriff verfügen sie über enorme Wucht und Durchschlagskraft im Rückraum und am Kreis sowie über ein sehr umfangreiches Repertoire an Angriffsmitteln."
Von seinen eigenen Jungs erwartet der Leipziger Coach dabei ein resolutes Zweikampfverhalten und eine Unterbrechung der Abläufe der Kieler, um darüber ins eigene Tempospiel zu kommen.
"Im Angriff gilt es, die nötige Ruhe zu bewahren, um die Lücken zu finden und uns gute Chancen zu erspielen – und die müssen wir jetzt auch mal wieder hochprozentig nutzen", sagt Frank Carstens.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche