Lößnitz - Im Finale des hochkarätig besetzten GÜ-Sport Hummel Cups des EHV Aue in Lößnitz hat der SC DHfK Leipzig am Samstagnachmittag mit 28:35 (14:16) gegen den SC Magdeburg verloren. In einer unterhaltsamen Partie widersetzten sich die Sachsen lange erfolgreich der Qualität des Deutschen Meisters, verloren in der zweiten Hälfte jedoch den Anschluss.
Im Vergleich zum gestrigen Spiel gegen Flensburg begann bei den Leipzigern dieses Mal Rogan am Kreis.
Anders als im Halbfinale stand der SC DHfK in dieser Begegnung zudem von Beginn an unter Druck. Die Magdeburger traten beim Verteidigen weit raus und störten damit erfolgreich das Aufbauspiel der Grün-Weißen. Der SCM selbst kam mit viel Tempo aus der eigenen Hälfte und über seine Außen immer wieder zum Torerfolg.
Nach 15 Minuten führte Magdeburg knapp mit 8:6. Beiden Mannschaften war derweil anzumerken, dass die Akkus am zweiten Turniertag nicht mehr ganz so voll geladen waren wie am Freitag.
Doch Leipzig behauptete sich und bot dem amtierenden Deutschen Meister ein Spiel auf Augenhöhe. Beim Stand von 16:14 für die Elbestädter ertönte der Halbzeitpfiff.
Magdeburg eine Nummer zu groß für Leipzig
Zu Beginn des zweiten Durchgangs zog zunächst Leipzigs Nachwuchskeeper Guretzky mit gleich mehreren sehenswerten Paraden die Blicke auf sich. Auch Gauer spielte stark auf und übernahm Verantwortung.
Doch kurz darauf rannte der SCM in der 37. Minute erstmals in der Begegnung mit fünf Treffern davon (21:16). Leipzigs Coach Frank Carstens zog das Time-Out: "Ich will, dass wir wieder in die Zweikämpfe kommen!"
Der SC DHfK lief sich im Angriff aber immer häufiger fest, während die Magdeburger aus allen Lagen zum Torabschluss kamen und Kuzmanović den Kasten hinten vernagelte.
In der Crunch-Time schlichen sich dann auch ins Spiel des Teams von Bennet Wiegert Unkonzentriertheiten ein, Leipzig gelang es aber nicht, noch einmal richtig heranzukommen. Schlussendlich gewann der SC Magdeburg das Finale des Hummel Cups verdient mit 35:28.