Pleite im Derby: Dessau-Roßlau bezwingt Leipzig trotz Torflaute

Dessau-Roßlau - Am Samstagnachmittag hat der SC DHfK Leipzig auswärts mit 33:36 (17:20) gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 verloren.

Leipzigs Lukas Binder wurde rechtzeitig zum Derby wieder fit.  © IMAGO / Christoph Pabel

Im Tor des SC DHfK startete Tomas Mrkva. Den Rückraum bildeten anfänglich Blaer Hinriksson, Dean Bombac und Franz Semper, während Moritz Preuss am Kreis sowie Tom Koschek und Staffan Peter auf den Außenpositionen begannen.

Die Leipziger gerieten gleich zu Beginn der Partie gehörig unter Druck. Bereits in der neunten Minute musste Cheftrainer Frank Carstens beim Stand von 1:6 das frühe Timeout ziehen: "Ihr müsst da vorne mehr rein! Wir lassen das alles liegen, wir gehen nur halb in den Zweikampf!", machte der Coach sich Luft.

Der DRHV machte seine Sache hingegen richtig gut, kam mit richtig viel Tempo aus der eigenen Hälfte und offenbarte bei der Defensivarbeit kaum Lücken.

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In der 12. Minute konnten sich die Hausherren dann sogar mit sieben Treffern absetzen (10:3). Carstens reagierte, brachte Anadin Suljakovic im Tor und auf Außen den genesenen Co-Kapitän Lukas Binder, der auch gleich seinen ersten Treffer verbuchen konnte.

Leipzig fand im Anschluss dann immer besser ins Spiel, verteidigte clever und reduzierte den Vorsprung der Hausherren in der 25. Minute per Kempa-Trick auf zwei Tore (14:16). Beim Stand von 17:20 für den Dessau-Roßlauer HV ertönte der Halbzeitpfiff.

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DRHV bleibt fast zehn Minuten ohne Tor

Der SC DHfK lief erneut im pinken Sondertrikot auf und setzte dadurch ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Brustkrebs. (Archiv)  © Picture Point/ Gabor Krieg

Leipzig kam mit richtig viel Schwung aus der Kabine und erzielte durch Bombac in der 38. Minute den verdienten Ausgleich (20:20).

Die DRHV-Spieler konnten hingegen zunächst nicht an ihre Darbietung aus der ersten Hälfte anknüpfen: Erst in der 40. Minute beendete Alen Hadzimuhamedovic per Siebenmeter die fast zehnminütige Durststrecke der Dessau-Roßlauer (20:21).

Doch die Hausherren gaben sich keineswegs kampflos geschlagen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem der DRHV mit einer 29:27-Führung in die entscheidende Crunchtime ging.

In der 56. Minute wurde Leipzigs Preuss dann nach einem Foul an Marcel Nowak mit Rot vom Platz gestellt.

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Schlussendlich kam der SC DHfK Leipzig aufgrund der Unterzahl und der starken Torhüterleistung des Gegners nicht mehr ran und verlor das Ostderby gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 33:36.

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