Starkes Comeback nach Fehlstart: Leipzig besiegt Lübeck-Schwartau und bleibt makellos

Leipzig - Am Samstagabend hat der SC DHfK Leipzig mit 33:32 (16:14) gegen den VfL Lübeck-Schwartau gewonnen. 2834 Zuschauer verfolgten die spannungsgeladene Begegnung in der Quarterback Immobilien Arena.

Die Leipziger hatten zu Beginn Mühe, die kompakte Abwehr der Gäste zu knacken.  © Jan Kaefer

Die Schwartauer erwischten den besseren Start und lagen in der 5. Minute sogleich mit 0:4 vorn. Leipzig fand hinten keinen Zugriff, wurde vorne früh festgemacht und verzettelte sich in wirkungslosen Abschlüssen.

Bombac wirkte dabei blass, der Rückraumachse um den Kapitän der Gastgeber fehlte zu Beginn die Durchschlagskraft. Nach 15 Minuten lagen die Gäste mit 6:8 vorn. Frank Carstens zog das Timeout und wechselte Semper ein, der nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff das erste Mal einnetzte (7:8). Die Hausherren fanden nun immer besser in die Partie.

In der 20. Minute brachte der DHfK-Coach dann noch Mrkva für Suljakovic, der sich bis dahin nicht hatte auszeichnen können. Mrkva hielt hingegen bärenstark, nahm mehrere freie Würfe hintereinander und leitete damit die Wende ein.

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In der 25. Minute gelang Semper dann der Ausgleich (12:12). Kurz darauf gingen die Grün-Weißen durch Peter erstmals in Führung (14:13). Beim Stand von 16:14 für Leipzig ertönte der Halbzeitpfiff!

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Leipzig kommt mit viel Druck aus der Kabine

Franz Semper jubelte nach dem Ausgleich!  © Jan Kaefer

Mrkva starte zu Beginn des zweiten Durchgangs im Tor der Leipziger und Bombac blieb erst mal auf der Bank. Der SC DHfK kam mit richtig viel Druck aus der Kabine, und ging in der 35. Minute mit vier Treffern in Führung (18:14).

Und die Sachsen blieben am Drücker, verteidigten resolut und kamen mit viel Tempo aus der eigenen Hälfte. In der 46. Minute baute Semper den Vorsprung folgerichtig auf sechs Treffer aus (26:20).

Vier Minuten vor Schluss kam der VfL noch mal auf drei Tore ran (32:29), verkürzte dann durch zwei erfolgreiche Sieben-Meter sogar auf 32:31. Doch Leipzig behielt die Nerven und gewann schlussendlich verdient mit 33:32 in einem mehr als unterhaltsamen Handballspiel!

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