Irrer Formel-1-Plan: Team will beim Saisonauftakt nach wenigen Runden stoppen

Melbourne (Australien) - Schon vor dem Saisonstart am 8. März kriselt es bei Aston Martin gewaltig! Der Formel-1-Rennstall hat nach der großen Regel-Revolution riesige Probleme mit seinem Motor - und denkt anscheinend sogar darüber nach, das erste Rennen in Melbourne nach wenigen Runden zu stoppen!

Aston Martin konnte die Testfahrten in Bahrain nicht wie geplant absolvieren. Probleme des Honda-Motors sorgen für den Ausfall der Batterie.
Aston Martin konnte die Testfahrten in Bahrain nicht wie geplant absolvieren. Probleme des Honda-Motors sorgen für den Ausfall der Batterie.  © Federico Basile/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

Schon die Testfahrten in Bahrain gerieten für den britischen Rennstall zu einer Katastrophe: Der Honda-Motor machte derartige Probleme, dass das Team die meiste Zeit beim Tüfteln in der Garage anstatt auf der Rennstrecke verbringen musste.

Wie die italienische Ausgabe von motorsport.com berichtete, sei das Motor-Drama bei Aston Martin sogar so gravierend, dass der Rennstall über eine Absage des ersten Grand Prix des Jahres nachdachte! Zum einen seinen die Motoren nicht konkurrenzfähig, zum anderen fehlen nach dem Testfahrten-Desaster wohl Ersatzteile.

Eine Absage wäre für die Formel 1, an der in dieser Saison zum ersten Mal seit 2016 wieder mehr als zehn Rennställe teilnehmen, allerdings eine imagetechnische Katastrophe und für Aston Martin daher mit hohen Strafzahlungen verbunden.

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Entsprechend hat sich das Team um Teamchef Adrian Newey (67) offenbar eine ganz kuriose "Lösung" für das Problem ausgedacht: einfach so wenige Runden wie möglich absolvieren!

Formel 1: Aston Martin will Rennen in Australien schnellstmöglich beenden

Fernando Alonso (44) geht mit einem hoffnungslos unterlegenen Auto in die diesjährige Formel-1-Saison.
Fernando Alonso (44) geht mit einem hoffnungslos unterlegenen Auto in die diesjährige Formel-1-Saison.  © Bradley Collyer/PA Wire/dpa

So sollen Lance Stroll (27) und Fernando Alonso (44) im Training und Qualifying die Mindestanzahl an Runden fahren, die nötig sind, um am Rennen teilnehmen zu dürfen, und dort dann "nach wenigen Runden zu stoppen", wie motorsport.com schreibt.

Parallel dazu wurde ein Krisenstab eingerichtet, um die Probleme schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen und den Aston Martin konkurrenzfähig zu machen, auch wenn das derzeit utopisch erscheint.

Immerhin: Bis zum zweiten Grand Prix in China sollen die größten Baustellen von den Honda-Ingenieuren gefixt werden.

Titelfoto: Federico Basile/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

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