Überfall bei Ex-Formel-1-Manager Willi Weber: Mutmaßliche Millionenräuber gefasst

Von Martin Oversohl

Stuttgart - Nach dem Überfall auf den früheren Formel-1-Manager Willi Weber (83) in seiner Stuttgarter Villa und auf mindestens zwei weitere Ehepaare sind die mutmaßlichen Millionenräuber in Rumänien festgenommen worden.

Der brutale Überfall fand in Willi Webers (83) eigener Villa statt. Seine Frau Heide war zum Tatzeitpunkt ebenfalls zu Hause.
Der brutale Überfall fand in Willi Webers (83) eigener Villa statt. Seine Frau Heide war zum Tatzeitpunkt ebenfalls zu Hause.  © IMAGO / Hartenfelser

Vier Männer im Alter zwischen 32 und 55 Jahren stehen in Verdacht, die Taten im süddeutschen Raum begangen zu haben, wie die Polizei mitteilte. Weber war im Dezember in seiner Villa mit seiner Frau überfallen worden.

Auch für einen weiteren Überfall auf ein älteres Ehepaar in ihrem Stuttgarter Haus einen Monat zuvor und eine Tat in Bayern soll die mutmaßliche Bande verantwortlich sein.

Nach Angaben der Polizei gingen die Täter stets auf ähnliche brutale Weise vor: Sie überwältigten die anwesenden Ehepaare und raubten Schmuck, Geld und Wertgegenstände. "Ihre Vorgehensweise war von Brutalität geprägt", teilte die Polizei mit.

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"Sie sollen die Ehepaare gefesselt, bedroht, zum Teil verletzt und stundenlang eingesperrt haben, um an ihre Beute zu gelangen." Allein bei den beiden Stuttgarter Überfällen geht die Polizei von einer Beute in Millionenwert aus. Auch im Landkreis Neu-Ulm sollen die Männer im vergangenen Juni zugeschlagen haben.

Im Dezember 2025 sicherte die Polizei am Tatort in der Stuttgarter Leibnizstraße Spuren.
Im Dezember 2025 sicherte die Polizei am Tatort in der Stuttgarter Leibnizstraße Spuren.  © Marijan Murat/dpa

In Zusammenarbeit mit Europol, der zentralen Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union, wurden Experten für Eigentumsdelikte im Laufe der Ermittlungen nach Rumänien entsandt. Auch rumänische und französische Polizisten und deren Spezialeinheiten waren an der Festnahme im Bereich des Kreises Vaslui in Rumänien beteiligt.

Titelfoto: IMAGO / Hartenfelser

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