Nach Unfall-Drama mit Suff-Tourist: Olympia-Talent muss sich Sechs-Stunden-OP unterziehen
Graz (Österreich) - Bangen um Malena Zamfirova (16): Wenige Tage nach ihrem Unfall-Drama während der Weltcup-Vorbereitungen gibt es neue Details zum Gesundheitszustand der jungen Snowboarderin.
Wie der bulgarische Skiverband am Montag bei Facebook mitteilte, habe sich das Olympia-Talent in einem Krankenhaus im österreichischen Graz einer mehr als sechsstündigen Operation unterziehen müssen.
Die 16-jährige Teenagerin war zuvor mit einem Spezialtransport dorthin gebracht worden, nachdem sie am Ende der schwarzen Piste "Pláně" im tschechischen Wintersportort Spindlermühle von einem betrunkenen Skifahrer angefahren worden war und sich mehrere Brüche zugezogen hatte.
Der bei dem schweren Zusammenstoß zertrümmerte Oberschenkelknochen sei dem Verband zufolge erfolgreich wiederhergestellt worden. "Das Becken wurde fixiert, und die äußeren Fixatoren, die das Becken und den Oberschenkel bis zu diesem Zeitpunkt stabilisiert hatten, wurden entfernt." Die OP selbst sei gut verlaufen.
Für die bulgarische Top-Athletin im alpinen Snowboard wird es jedoch nicht die letzte bleiben, denn: "Ein chirurgischer Eingriff im Schulterbereich wird später in dieser Woche von einem anderen Spezialisten durchgeführt", fügte der Verband hinzu.
Abschließend erklärte er: "Wir alle hoffen, dass Malena sich schnell erholt und bald wieder auf die Rennstrecke zurückkehrt, so, wie wir sie kennen."
Noch ist unklar, ob die kommenden Behandlungen in Graz oder in ihrem Heimatort erfolgen. Auch über ihren derzeitigen Zustand liegen keine weiteren Angaben vor.
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