Von Maximilian Wendl
Aachen - Die achtfache Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth (56) spricht sich für Olympische und Paralympische Spiele in der Region "KölnRheinRuhr" aus und denkt dabei vor allem an Reit-Wettbewerbe am Traditionsstandort Aachen.
"Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen", sagte die 56-Jährige bei einer Pressekonferenz zur Weltmeisterschaft, die zwischen dem 11. und 23. August mehr als 500.000 Zuschauer anlocken wird.
Werth verspricht sich durch eine Vergabe nach Deutschland auch einen sportlichen Aufschwung. "Wir brauchen eine leistungsorientierte Gesellschaft", sagte sie. "Man sieht das ja auch, dass viele Gastgebernationen sich weiterentwickelt haben und erfolgreicher sind im Medaillenspiegel - seien es die Italiener, seien es die Franzosen."
Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) erneuerte seine Ambitionen bei diesem Termin.
"Hier in Aachen sieht man klar, was unsere Bewerbung für Olympische Spiele starkmacht: Wir machen Deutschland und der Welt das Angebot für die spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele", sagte Wüst. Aachen sei "die größte Bühne für den größten Moment" für Reiter, meinte er. Daher finde sich Aachen auch im Konzept wieder.