Cortina d'Ampezzo (Italien) - Nach der Siegerehrung wurde es noch einmal emotional! Axel Jungk (34), der bei Olympia im Skeleton-Einzel Silber gewonnen hatte, widmete den Erfolg einem ganz besonderen Menschen.
Der 34-Jährige trat mit der Silbermedaille um den Hals und einem orangefarbenen T-Shirt seines Fanclubs in der Hand ans Eurosport-Mikrofon.
Es sei eine "Sonderedition", erzählte Jungk auf das Shirt angesprochen. "Ein sehr, sehr guter Freund von mir, der letztes Jahr an Krebs verstorben ist, dem widme ich diese Medaille."
Er habe seinen Freund seit über 30 Jahren gekannt, sei früher mit ihm zusammen Ski gesprungen - Jungk war erst mit 17 Jahren von den Skispringern zum Skeleton gewechselt.
"Er war ein riesengroßer Bestandteil vom Fanclub", fuhr der Dresdner fort: "Guido, die ist für dich."
Für Jungk war es nach Silber in Peking 2022 bereits die zweite Olympia-Medaille, der damalige Olympiasieger Christopher Grotheer (33) holte knapp hinter seinem Teamkollegen dieses Mal Bronze.