Im Training mit Auto kollidiert: Team von Radsport-Ass gibt trauriges Gesundheitsupdate

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Sabadell (Spanien) - Vor mehr als zwei Wochen kollidierte der spanische Radprofi Jaume Guardeño (23) bei einer Trainingsfahrt mit einem Auto und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu. Sein Team teilte nun ein trauriges Update zu seinem Gesundheitszustand: Noch immer ist der Zustand des 23-Jährigen kritisch.

Radsport-Talent Jaume Guardeño (23) liegt nach einem schweren Trainingsunfall noch immer auf der Intensivstation.
Radsport-Talent Jaume Guardeño (23) liegt nach einem schweren Trainingsunfall noch immer auf der Intensivstation.  © IMAGO / Sirotti

"Jaume kämpft seit dem 31. März, als er während des Trainings einen Unfall erlitt, auf der Intensivstation des Krankenhauses Taulí in Sabadell", schrieb das Radsport-Team Caja Rural-Seguros RGA in einer Stellungnahme. Guardeños Zustand sei "weiter kritisch, aber in Anbetracht der Schwere seiner Verletzungen stabil".

Der Spanier war AS zufolge am 31. März bei einer Trainingsfahrt in einer Abfahrt gegen einen Stein auf der Straße geprallt, hatte die Kontrolle verloren und war mit einem Auto kollidiert.

Dabei wurde er schwer am Kopf verletzt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Ob der 23-Jährige daraus inzwischen aufgewacht ist, ließ sein Team offen.

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"Er steht unter ständiger medizinischer Überwachung und soll in den nächsten Tagen weiteren Eingriffen unterzogen werden, um seine Genesung zu fördern", hieß es stattdessen.

"Das Team von Caja Rural-Seguros RGA sendet weiterhin all seine Kraft und Zuneigung an Jaume sowie an seine Familie und sein Umfeld in diesen Zeiten."

Radsport: Jaume Guardeño hätte in diesem Jahr sein Tour-de-France-Debüt gefeiert

Der aufstrebende Nachwuchsfahrer Guardeño hatte nur wenige Tage vor seinem schweren Unfall noch an der Katalonien-Rundfahrt teilgenommen und dort den 29. Gesamtrang belegt. Auch bei den Grand Tours ließ er schon aufhorchen: Bei seinem Debüt bei der Vuelta a España belegte er 2025 gleich den 14. Gesamtrang, in diesem Jahr hätte seine Premiere bei der Tour de France folgen sollen.

Dass er dort an den Start gehen kann, erscheint angesichts der Schwere seiner Verletzungen allerdings kaum vorstellbar.

Titelfoto: IMAGO / Sirotti

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