So viele Zuschauer erwarten die Hamburg Sea Devils beim ersten ELF-Heimspiel

Hamburg - Die Hamburg Sea Devils erwarten zu ihrem ersten Heimspiel in der neuen Saison der European League of Football (ELF) eine große Kulisse im Volksparkstadion.

Am 11. Juni werden die Spieler der Hamburg Sea Devils wohl vor mehr als 30.000 Zuschauern im Volksparkstadion auflaufen. (Symbolfoto)
Am 11. Juni werden die Spieler der Hamburg Sea Devils wohl vor mehr als 30.000 Zuschauern im Volksparkstadion auflaufen. (Symbolfoto)  © Federico Gambarini/dpa

Bislang sind für die Partie gegen Rhein Fire aus Düsseldorf etwa 15.000 Karten verkauft. Sea-Devils-Geschäftsführer Max Paatz geht für die Partie am 11. Juni von "30.000 Zuschauern plus x" aus, wie er bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Hamburg schätzte. Das wäre ein Liga-Rekord für ein reguläres Saisonspiel.

Für Zeljko Karajica (52) ist diese Zahl ein Beleg für das wirtschaftliche Wachstum der Liga. Das bekräftigte der ELF-Geschäftsführer bei der Pressekonferenz.

In der ersten Saison seien 2021 laut Karajica 80.000 Menschen in die Stadien gekommen, in der zweiten 240.000. Im dritten Jahr soll die 500.000-Zuschauer-Marke geknackt werden.

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In der am 3. Juni startenden Saison gehen 17 Teams aus neun Nationen ins Rennen. Für 2025 strebt Karajica 24 Mannschaften aus 15 Ländern an.

Liga-Boss Patrick Esume (49) erwartet schon jetzt einen großen Sprung in der sportlichen Entwicklung: "Es wird besser als in Jahr zwei und viel besser als in Jahr eins."

Das Spiel zwischen den Hamburgern, die die beiden ersten EFL-Endspiele erreicht, aber verloren haben, und den Düsseldorfern sei das Aufeinandertreffen von zwei Meisterschaftskandidaten.

Stadion Hoheluft für Hamburg Sea Devils "wirtschaftlich unattraktiv"

Das Gastspiel im Volkspark ist aber eine einmalige Angelegenheit. Jonas Boldt (41), Sportvorstand der HSV-Fußball AG, wollte als Gastgeber nicht ausschließen, dass es weitere Ideen der Zusammenarbeit gibt. Allerdings stehe man erst am Anfang.

Die übrigen Heimspiele tragen die Sea Devils wie bislang im Stadion Hoheluft aus, das Paatz langfristig als "wirtschaftlich unattraktiv" bezeichnete.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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