Lothar Matthäus hat ungewöhnliche Bitte an Jürgen Klopp: "Macht etwas mit der Psyche eines Spielers"

Frankfurt am Main - Am 17. September nominiert Jürgen Klopp (59) seinen ersten Kader als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Schon bevor auch nur ein Akteur feststeht, gibt es jetzt Kritik. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (65) ist nämlich allein der Tag der Bekanntgabe ein Dorn im Auge.

Lothar Matthäus (65) hat den Tag der ersten Kader-Nominierung von Jürgen Klopp kritisiert.  © Tom Weller/dpa

Beim besagten Datum handelt es sich um einen Donnerstag. Am selben Abend könnten dann also noch Bayer Leverkusen, die TSG 1899 Hoffenheim und der SC Freiburg in der Europa League bzw. Conference League auf dem Platz stehen. Die Breisgauer müssen sich für Letztere am heutigen Donnerstagabend (18.45 Uhr) erst noch gegen den FC Motherwell qualifizieren (Hinspiel 3:1).

Matthäus hält diese Konstellation für äußerst ungünstig: "Es macht etwas mit der Psyche eines Spielers, wenn man vor einer wichtigen Partie danach gefragt wird", erklärte der Experte gegenüber "Sky Sport".

Bereits Klopps Vorgänger Julian Nagelsmann (39) und Hansi Flick (61) gaben ihre Mannschaften stets an einem Donnerstag bekannt, der langjährige Liverpool-Coach setzt die Tradition nun zumindest bei der Nominierung für den Nations-League-Start fort.

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Matthäus hätte sich etwas mehr Weitsicht gewünscht: "Der DFB wollte doch jeden Stein umdrehen! Das wäre aus meiner Sicht einer dieser Steine gewesen."

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Lothar Matthäus schlägt den Freitag als Alternative vor

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp (59) wird seinen ersten DFB-Kader am 17. September - einem Donnerstag - nominieren.  © Florian Wiegand/dpa

"Ich würde Jürgen Klopp wirklich bitten, die Nominierungen künftig an einem Freitagvormittag oder -mittag zu machen", schlug der 65-Jährige stattdessen vor.

Dieser Wochentag würde nicht nur das Problem der psychischen Belastung für die Spieler lösen, sondern gleichzeitig eine Nachnominierung überflüssig machen, falls sich ein Spieler im Europapokal verletzen sollte.

Klopp hat sich zu der Kritik an seiner Planung noch nicht geäußert. Bereits ohne eine absolvierte Partie steht der neue DFB-Trainer jedoch gleich massiv im Fokus. Erst kürzlich hatte auch Uli Hoeneß (74) einen Giftpfeil in Richtung des 59-Jährigen abgeschossen.

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