Köln - Es gibt Geschichten, die fassungslos machen! So auch diese von Weltmeister Lukas Podolski (41), dessen tote Großmutter in einem Kölner Krankenhaus bestohlen worden ist.
"Meiner verstorbenen Oma wurden ihr Ehering und Goldschmuck geklaut", macht die Legende des 1. FC Köln gegenüber "Bild" öffentlich.
Die Großmutter des Fußball-Weltmeisters von 2014 verstarb am 27. Dezember des vergangenen Jahres im Kölner St. Elisabeth-Krankenhaus.
Als der Bestatter am 9. Januar 2026 für die Beerdigung den Leichnam aus der Pathologie abgeholt habe, habe dieser die verstörende Entdeckung gemacht und sofort die Angehörigen benachrichtigt.
"Als sie im Krankenhaus verstarb, trug sie beides noch", stellt der 41-Jährige klar und echauffiert sich: "Das ist eine absolute Sauerei und ein Skandal!"
Zumal die Familie das Krankenhaus extra gebeten haben soll, den Schmuck sicher zu verwahren. "Es geht mir dabei überhaupt nicht um den materiellen Wert. Es war der ausdrückliche Wunsch meiner Oma, dass sie mit ihrem Ehering beerdigt wird", so Podolski.
Dem Ex-Nationalspieler tue der Vorfall extrem weh, da es der letzte Wunsch seine Oma gewesen sei, der nun nicht erfüllt werden konnte. "Das beschädigt das Andenken meiner Großmutter", findet er.
Lukas Podolski spricht nach Krankenhaus-Vorfall von "einer Schande"
Eine konkrete Antwort, wie der ungeheuerliche Vorfall zustande gekommen sei, habe es bis heute nicht gegeben. Lediglich, dass man den Fall prüfen müsse, habe man erfahren.
"Diese Reaktion war aus unserer Sicht dem Vorfall nicht angemessen. Wenn Wertgegenstände von Verstorbenen verschwinden, müssen solche Fälle konsequent aufgeklärt werden", macht Podolski deutlich.
Für ihn sei es "eine Schande", weshalb er Angehörige davor warnen wolle, Wertgegenstände in Krankenhäusern zu lassen, wo "nichts mehr sicher sei".
Eine Anfrage von TAG24 zu dem besagten Vorfall ließ das Kölner St. Elisabeth-Krankenhaus bislang unbeantwortet.