Poldis Ehefrau Monika: Darum ist sie in seiner Doku nicht zu sehen

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Köln - Am Donnerstag startet die neue Netflix-Dokumentation über Lukas Podolski (41). Fans dürfen sich in "POLDI" auf spannende Einblicke in das Leben des Weltmeisters von 2014 freuen - inklusive bislang unbekannter Details.

Am 41. Geburtstag von Lukas Podolski, am 4. Juni, feiert seine Doku ihren Start bei Streaminganbieter Netflix.
Am 41. Geburtstag von Lukas Podolski, am 4. Juni, feiert seine Doku ihren Start bei Streaminganbieter Netflix.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Denn eine typische Sportler-Doku wollte "Prinz Poldi" absolut nicht, wie er gleich zu Beginn des 90-minütigen Films klarstellt.

Zwar kommen auch alte Weggefährten des 41-Jährigen zu Wort - unter anderem Ex-Nationaltrainer Jogi Löw (66), Toni Kroos (36) und Thomas Müller (36) -, im Fokus der Beiträge von Oma, Mutter, Vater, Schwester und Sohn steht aber ganz eindeutig der Privatmensch Podolski.

Das ist auch bildlich untermalt. So wird der Angreifer mehr beim Sumo-Ringen in Japan gezeigt, beim Kölner Rosenmontagszug oder beim gemeinsamen Radeln mit seiner Familie, als auf dem Rasen.

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Mats Hummels Thomas Müller und Mats Hummels wollen bei Erstliga-Klub einsteigen

"Wir hatten einen anderen Ansatz, wollten ein bisschen weniger Fußball und ein bisschen mehr andere Szenen reinnehmen", erklärte Podolski bei der Premiere im Kölner RheinEnergie-Stadion in der vergangenen Woche.

In dem 90-minütigen Film zeigt sich der Fußballer so privat wie nie zuvor, hier mit Tochter Ella.
In dem 90-minütigen Film zeigt sich der Fußballer so privat wie nie zuvor, hier mit Tochter Ella.  © Netflix/dpa

Auch Monika Podolski kommt zu Wort - ist aber nicht zu sehen

Der Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014 wird hingegen erst ganz am Ende thematisiert. (Archivbild)
Der Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2014 wird hingegen erst ganz am Ende thematisiert. (Archivbild)  © Andreas Gebert/dpa

Besonders ist vor allem, dass auch Podolskis Ehefrau Monika Teil des Films ist. Normalerweise halte sie sich komplett aus der Öffentlichkeit raus, stehe nicht gerne im Vordergrund und wollte zu Beginn auch mit der Doku nichts zu tun haben, berichtete der Fußballer.

Erst durch einen Kompromiss konnte sie überzeugt werden: Monika Podolski ist nicht zu sehen, sondern nur in einem Interview zu hören. Und das ist durchaus spannend: Unter anderem spricht sie über das erste Treffen mit dem damaligen Talent des 1. FC Köln "an der Tischtennisplatte in der Schule" und eine Ehekrise nach seiner Rückkehr zu eben jenem FC im Jahr 2008.

Der größte Moment in der langen Karriere Podolskis wird hingegen erst im Abspann thematisiert: der Moment in Brasilien, in dem sich der in Polen geborene 41-Jährige gemeinsam mit seinem Kollegen zum Weltmeister kürte.

Dass dieser besondere Tag erst ganz am Ende stattfindet, hat einen Grund: "Ich habe mich nie durch Pokale definiert. Dafür liebe ich den Fußball zu sehr, weil er viel mehr zu bieten hat als nur irgendwelche Pokale, sondern Stadien, Fans, das Ganze drumherum."

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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